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Evaluation eines leitliniengestützten gestuften Behandlungsmodells zur Verkürzung der Krankenhausbehandlung depressiver Patienten

 

Projektkennung VfD_07_001870
Laufzeit von 10/2007 bis 09/2011
Webseitehttp://www.bundesaerztekammer.de/downloads/156_Visitenkarte_2011.pdf
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Das neue Behandlungsmodell ist kosteneffektiver als eine stationäre Standardbehandlung.
Hintergrund / Ziele Die stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung akuter depressiver Episoden ist sehr erfolgreich. Die Verweildauer variiert zwischen verschiedenen psychiatrisch-psychotherapeutischen Kliniken jedoch erheblich. Eine Verkürzung der stationären Behandlungsdauer depressiver Episoden erscheint sinnvoll, ist aber bezüglich der klinischen Ergebnisse und der gesundheitsökonomischen Konsequenzen bisher noch nicht systematisch untersucht worden.
Analyse der Kosten-Effektivität eines neuen, leitliniengestützten sequentiell stationär-nachstationären Behandlungsmodells. Darüber hinaus werden die Auswirkungen des Behandlungsmodells auf Patientenzufriedenheit, Veränderungen der ärztlichen Arbeitsweise und Zufriedenheit evaluiert.
Methodik Randomisiert kontrollierte Studie in vier psychiatrisch-psychotherapeutischen Kliniken mit insgesamt 200 Patienten. Primary Outcome ist die Symptomreduktion in Relation zur Reduktion der Behandlungskosten (Kosten-Effektivität) 12 Monate nach Entlassung.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 200)
Studiendesign Längsschnittstudie
Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 65 Jahre
Ergebnisse Die Depressive Symptomatik reduzierte sich in den vorläufigen Analysen während des Aufenthalts von 33,36 BDI-Punkten auf 20,07. Ein Jahr nach Entlassung lag die Depressivität im Mittel bei 21,83 BDI-Punkten. Zwischen der Interventionsgruppe (N=82; M=21,38) und der Kontrollgruppe (N=101; M=22,20) zeigten sich hypothesenkonform für die Symptomatik ein Jahr nach Entlassung keine statistisch signifikanten Unterschiede (p=0,635).

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 23.01.2015