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GermanIMPACT - Koordinierte Behandlung der Altersdepression in der Primärversorgung: Implementierung des IMPACT-Programms in Deutschland

 

Projektkennung VfD_GermanIMPACT_12_001835
Laufzeit von 02/2012 bis 02/2015
Webseitehttp://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/5280.php
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Der Einsatz von "Therapiebegleitern" hat einen positiven Effekt (im Sinne eines Rückgangs der Depressions-Symptomatik) auf Patienten.
Hintergrund / Ziele Es soll die Anpassbarkeit des in den USA erfolgreich in der Primärversorgung angewandten IMPACT-Programms ("Improving Mood: Promoting Access to Collaborative Treatment") an die Strukturen des deutschen Versorgungssystems überprüft werden. Die gut belegte Wirksamkeit des Modells in der Depressionsbehandlung bei älteren Patienten unter Einbezug eines vermittelnden und beratenden "Depression Care Managers" soll auf das deutsche System angepasst werden. Wirksamkeit wird in Form des Rückgangs der Depressions-Symptomatik erwartet, daneben werden die Verbesserung der Lebensqualität und gesundheitsökonomischen Effizienz angestrebt. Während der Konzeptionsphase erfolgt die Adaptation des IMPACT-Modells an die strukturellen Gegebenheiten in Deutschland. In Freiburg und Hamburg werden in je 30 Hausarztpraxen insgesamt 300 Patienten im Alter von über 60 Jahren rekrutiert, die die Kriterien für eine klinisch relevante Depression erfüllen. Die Hälfte dieser Patienten werden zusätzlich zur gewohnten Behandlung durch den Hausarzt einem "Depression Care Manager" zugeführt, der durch beratende und problemlösungsorientierte Maßnahmen die Depressionstherapie unterstützt; für spezielle Rückfragen steht ein Psychiater zur Verfügung. Die Kontrollgruppe erfährt die gewohnte Behandlung durch den Haus- und gegebenenfalls Facharzt. Gelingt die Anpassung des Programms auf die Deutschen Gegebenheiten kann hierdurch die Versorgung älterer Menschen mit Depressionen verbessert werden.
Methodik Ziel: GermanIMPACT ist eine Implementierungsstudie zur Anpassung eines evidenzbasierten US-amerikanischen Modells zur niedrigschwelligen Depressionsbehandlung in der Primärversorgung ("IMPACT - Improving Mood: Promoting Access to Collaborative Treatment") an das deutsche Versorgungssystem. Die Studie vergleicht die Effekte der üblichen Behandlung von Patienten mit Altersdepression durch den Hausarzt mit den Effekten der zusätzlichen Unterstützung dieser Behandlung durch einen Therapiebegleiter und einen beratenden Psychiater/Psychotherapeuten (collaborative care).
Darüber hinaus dient die Studie zur Bestimmung der Kosteneffektivität der IMPACT-Intervention.
Design: Bizentrische, cluster-randomisierte kontrollierte klinische Studie
Intervention: Begleitung von Patienten mit Altersdepression durch einen Therapiebegleiter über 12 Monate.
Teilnehmer: Menschen ab 60 Jahren mit mittelschwerer Depression, die über die Hausarztpraxen rekrutiert werden.
Datenerhebung: bei Einschluss (= Baseline), nach 6 und nach 12 Monaten (= Interventionsende).
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 300)
Studiendesign Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 60 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 27.08.2015