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Epidemiologische Analysen auf Basis von GKV-Routinedaten

 

Projektkennung VfD_10_001722
Laufzeit von 01/2010 bis 12/2015
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Um die bei der Techniker Krankenkasse (TK) vorhandene Morbidität ihrer Versicherten sowie deren Veränderung im zeitlichen Verlauf zu validieren, erfolgt sowohl ein Vergleich mit externen GKV-Routinedatenanalysen als auch mit epidemiologischen Primärdatenerhebungen.
Hintergrund / Ziele Innerhalb der TK-Datengrundlage können durch individuell modifizierbare Abfragestrategien auf Versichertenebene anonymisierte Patienten identifiziert werden, bei denen im Leistungsverlauf bestimmte Krankheits-Diagnosen (z.B. ambulante vertragsärztliche Hypertoniediagnose) und / oder medizinische Leistungsinanspruchnahmen (z.B. Bezug von antihypertensiven Arzneimitteln) dokumentiert sind. Auf Basis der so ermittelten absoluten Häufigkeiten können epidemiologische Kennzahlen für verschiedenste Krankheiten und deren Leistungs-inanspruchnahme unter Differenzierung von Alters- und Geschlechtskonstellationen berechnet und regional differenziert werden.
Methodik Es wird die bei der TK vorhandene Inzidenz und Prävalenz sowie deren Veränderung im zeitlichen Verlauf für ausgewählte Indikationen (u.a. für arterielle Hypertonie) bestimmt und den Ergebnissen von externen GKV-Routinedatenanalysen (z.B. GEK-Report ambulant-ärztliche Versorgung) und epidemiologischen Primärdatenerhebungen (z.B. RKI-Bundesgesundheitssurvey) aus dem deutschen Versorgungskontext gegenübergestellt und analysiert. Darüber hinaus werden mittels KV-Subgruppen-Analysen regionale Variabilitäten einzelner Prävalenzen dargestellt sowie deren Einfluss auf bundesweite GKV-Schätzungen quantifiziert.
Datenbasis Sekundärdaten
Studiendesign Längsschnittstudie
Kohortenstudie (retrospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Auf Basis von GKV-Routinedaten können schnell und einfach verschiedenste Krankheiten in der deutschen Bevölkerung systematisch untersucht werden. Bei der analytischen Untersuchung von Morbiditätsveränderungen in GKV-Versichertenkollektiven sind unter methodischen Aspekten neben unterschiedlichen Operationalisierungsmöglichkeiten einzelner Krankheiten (z.B. eine ambulante Behandlungsdiagnose im Jahr vs. mindestens eine Diagnose pro Quartal vs. regelmäßigem Arzneimittelbezug) sowohl regionale (z.B. vier KV´en-Stichprobe vs. bundesweite Vollerhebung) als auch kassenindividuelle Besonderheiten zu berücksichtigen.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 11.06.2012