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Stepped Care - GESUNDHEITSNETZ DEPRESSION: Effektivität und Effizienz von Behandlungspfaden für Patienten mit depressiven Erkrankungen: Stepped Care als Ansatz für ein leitliniengerechtes und integriertes Versorgungsmanagement

psychenet Teilprojekt VII: Gesundheitsnetz Depression

 

Projektkennung VfD_Stepped_Care_11_001702
Laufzeit von 01/2011 bis 12/2015
Webseitehttp://www.psychenet.de/ueber-psychenet/teilprojekte/depression.html
Status des Projekts laufend
Gesamtprojektpsychenet - Hamburger Netz Psychische Gesundheit
Projektkuerzelpsychenet

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Implementierung und Evaluation (Effektivität und Effizienz) eines Stepped Care Modells zur Verbesserung der Versorgung von Patienten mit depressiven Störungen
Hintergrund / Ziele Das im Großprojekt "psychenet" angesiedelte Teilprojekt "Gesundheitsnetz Depression" hat das Ziel, ein Stepped-Care-Modell (SCM) mit sechs Behandlungsmöglichkeiten unterschiedlicher Intensität für Patienten mit Depression in Hamburg umzusetzen und wissenschaftlich zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der massiven Defizite des deutschen Gesundheitssystems wird hierbei die für den Bereich der depressiven Erkrankungen vorliegende S3-Leitlinie/Nationale Versorgungsleitlinie als optimierter Behandlungspfad umgesetzt, d.h. im Rahmen des SCMs wird eine zeitnahe und angemessene Behandlung mit verbessertem Informationsaustausch zwischen den an der Behandlung Beteiligten realisiert. Hierzu wird ein Netzwerk zwischen niedergelassenen Hausärzten, Fachärzten, Psychotherapeuten sowie stationären Einrichtungen aufgebaut.

Die Studie überprüft, ob die Einführung des SCM im Sinne einer leitliniengerechten integrierten Behandlung und unter Einbeziehung von E-Mental-Health-Elementen (z.B. computergestützte Therapieanteile) die Behandlungswege optimiert und die Versorgung verbessert und effizienter gestaltet. Hierzu wird eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie als prospektive Mehrzeitpunktbefragung einer konsekutiven Stichprobe von depressiven Patienten aus den teilnehmenden vertragsärztlichen Praxen und weiteren klinischen Einrichtungen durchgeführt. Es wird eine Cluster-Randomisierung auf Ebene der Praxen vorgenommen. Patienten mit SCM werden mit Patienten der Regelversorgung hinsichtlich des Behandlungserfolges innerhalb eines Ein-Jahres-Zeitraums verglichen.
Methodik Es handelt sich um eine randomisierte kontrollierte Interventionsstudie als prospektive Mehrzeitpunktbefragung mit 4 zeitstandardisierten Messzeitpunkten einer konsekutiven Stichprobe depressiver Patienten in haus-/fachärztlichen Praxen bzw. Versorgungseinrichtungen. Die Randomisierung wird für die Ebene der Hausarztpraxen (Cluster-Randomisierung) durchgeführt. Patienten der Interventionspraxen erhalten optional zusätzlich zur Regelversorgung niedrigschwelligere Behandlungsangebote des Step II (Step II.1: Selbsthilfe (Bibliotherapie) oder Step II.2: Internetgestützte Selbsthilfe („Deprexis®“) bzw. Step IIIa (Psychotherapeutische Telefonunterstützung).
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 860)
Studiendesign Längsschnittstudie
Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 20.02.2015