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lidA - Leben in der Arbeit - Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit

Krankenkassendaten

 

Projektkennung VfD_lidA_09_001654
Laufzeit von 04/2009 bis 03/2015
Webseitehttp://www.lidA-studie
Status des Projekts laufend
GesamtprojektVerbundprojekt: lidA - leben in der Arbeit - Kohortenstudie zu Gesundheit und Älterwerden in der Arbeit
ProjektkuerzellidA

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welchen langfristigen Effekt hat Arbeit auf die Gesundheit einer alternden Erwerbsbevölkerung in Deutschland.

Hintergrund / Ziele Das Forschungsprojekt "leben in der Arbeit" (lidA) untersucht mit einem interdisziplinären Ansatz die kurz- und langfristigen Auswirkungen der Arbeit auf die alternde Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Damit wird dem demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel Rechnung getragen. Die Ergebnisse der Studie sollen eine Grundlage für die Einschätzung von Risiken und Chancen hinsichtlich der Gesundheit älterer Beschäftigter in Deutschland liefern und Interventionsbedarf sichtbar machen. Über einen Zeitraum von zunächst sechs Jahren werden zwei Alterskohorten (je 3.000 Erwerbstätige der Jahrgänge 1959 und 1965) durch individuelle Befragungen sowie mittels physiologischer und psychologischer Tests wiederholt, d. h. alle drei Jahre, untersucht. Die Kohorten werden repräsentativ für die deutsche Erwerbsbevölkerung (ohne Selbständige und Beamte) sein. Anschließend werden die individuellen Befragungsergebnisse - bei Zustimmung der Befragten - verknüpft mit individuellen Daten aus Sozialversicherungsregistern (z. B. Rehabilitationsmaßnahmen, Erwerbsbiographie) sowie mit individuellen Daten der jeweiligen Krankenkassen. Schließlich werden in der so genannten „Work and Health Matrix“ aggregierte Krankenkassendaten mit aggregierten Arbeitsexpositionsdaten zusammengeführt. Die Aggregation erfolgt über Geschlecht, Alter und Art der Tätigkeit. Der Forschungsverbund besteht aus den Universitäten Wuppertal, Magdeburg und Ulm sowie dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit. Die Datenerhebung für den Forschungsverbund führt das Institut für angewandte Sozialwissenschaft (infas GmbH) durch. Die Zusammensetzung des Verbundes ermöglicht es, arbeitsmedizinische, psychologische und soziologische Perspektiven auf das Thema „leben in der Arbeit“ zu berücksichtigen.
Methodik Die lidA Studie untersucht die Interdependenz von Arbeit, Altern und Gesundheit in der älteren Erwerbsbevölkerung in Deutschland. Das gewählte Studiendesign (sequenzielle Kohortenstudie) soll es ermöglichen, hier Messzeitpunkts-, Alterns- und Generationseffekte zu unterscheiden. 6600 Erwerbstätige der Jahrgänge 1959 (n=2.750) und 1965 (n = 3.850) wurden in 2012 und werden alle 3 Jahre mittels Computer Assisted Personal Interview, CAPI, befragt. Durch (erstmalige) Verlinkung von deutschlandweit repräsentativen Befragungsdaten mit Registerdaten (Integrierte Erwerbsbiografien IEB sowie Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherungen)ergeben sich neue Analysemöglichkeiten.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 7)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: 4)
   Erwerbsbiographie der Bundesagentuir für Arbeit  (Stichprobengröße: 6)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 46 bis 52 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 08.05.2012