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DKG-SV - Befragung von Schlüsselpersonen aus DKG-zertifizierten Brustkrebszentren

 

Projektkennung VfD_DKG-SV_11_001558
Laufzeit von 02/2011 bis 04/2012
Webseitehttp://www.imvr.uni-koeln.de/index.php?page=dkg-sv
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ziel der Schlüsselpersonenbefragung war es, nach der Patientenperspektive auch die versorgerseitige Akzeptanz des Brustkrebszentrenkonzepts zu untersuchen und einen vergleichenden Überblick über Strukturen und Prozesse der zertifizierten Brustkrebszentren in Deutschland zu gewinnen.

Zusätzlich soll mit den Daten untersucht werden, ob Strukturen und Prozesse erkennbar mit den Ergebnissen der Patientenbefragung zusammenhängen
Hintergrund / Ziele Im Anschluss an die Befragung von Patientinnen und Patienten mit primärem Mammakarzinom wurde von Mitte Juni bis Ende September 2011 in den von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifizierten Brustkrebszentren eine Befragung von Schlüsselpersonen durchgeführt. Ziel der Schlüsselpersonenbefragung war es, nach der Patientenperspektive auch die versorgerseitige Akzeptanz des Brustkrebszentrenkonzepts zu untersuchen und einen vergleichenden Überblick über Strukturen und Prozesse der zertifizierten Brustkrebszentren in Deutschland zu gewinnen.
Methodik Pro Krankenhaus wurde je ein Ansprechpartner in leitender Position angeschrieben und um Teilnahme an der Befragung gebeten. Als Ansprechpartner fungierten diejenigen Mitarbeiter der zertifizierten Brustkrebszentren, die bereits für die zuvor durchgeführte Patientenbefragung als Kontaktperson dienten, also in aller Regel die Leiter oder Zent-rumskoordinatoren bzw. von ihnen benannte Stellvertreter. Diese in der Literatur als „Key informant-“ oder „Schlüsselpersonenbefragung“ bezeichnete Methode ist ein häufig angewandtes Verfahren und nutzt das Wissen von Mitarbeitern, die in der Regel über Entscheidungsbefugnisse verfügen. Zum Einsatz kam der Fragebogen für Schlüsselpersonen in Brustkrebszentren 2011 (FRIZ 2011).

Ein Teil der verwendeten Fragen kam bereits in der 2010 in Nordrhein-Westfalen vom IMVR in den von der Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifizierten Brustzentren durchgeführten Befragung zum Einsatz (Projekt EBRU 2). Andere wurden für diese Befragung neu entwickelt oder waren bereits in vergleichbaren Befragungen in den USA im Einsatz.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Aus 149 von insgesamt 243 Operationsstandorten gingen innerhalb des Befragungszeitraums ausgefüllte und auswertbare Fragebogen ein. 110 der 149 teilnehmenden Operationsstandorte hatten zuvor bereits an der Befragung von Patientinnen mit primärem Mammakarzinom in den gleiche Zentren teilgenommen. Im Hinblick auf Verbesserungen der Versorgungsqualität genießt das Konzept unter den befragten Schlüsselpersonen eine hohe Zustimmung.

Das Konzept wird insgesamt fast durchgehend als gut oder sehr gut bewertet. Sowohl der Kontakt zu den niedergelassenen Ärzten als auch das Ansehen der Häuser haben sich in der Wahrnehmung der Befragten seit Einführung des Konzepts in der weit überwiegenden Zahl der Häuser verbessert.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 13.11.2012