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OSCAR - Onkologisches Social Care Projekt der BKK

 

Projektkennung VfD_OSCAR_17_003919
Laufzeit von 07/2017 bis 06/2020
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Primär soll geprüft werden, inwiefern sich die Arzt­-Patienten-Kommunikation, die Gesundheitskompetenz und die Lebensqualität der teilnehmenden Patienten verändert.

Ferner soll die Frage beantwortet werden, ob sich durch die verbesserte Kommunikation und Partizipation, eine stärkere Gesundheitskompetenz positiv auf die Lebensqualität auswirkt. Außerdem sollen im Rahmen der Evaluation objektive Parameter der neuen Versorgungsform evaluiert werden, wie sich z.B. das Inanspruchnahmeverhalten von Versorgungsleistungen der teilnehmenden Patienten und die entstehenden Versorgungsaufwendungen durch die Teilnahme verändern.
Hintergrund / Ziele Die Diagnose einer Krebserkrankung bedeutet die Konfrontation mit einer potentiell lebensbedrohlichen Erkrankung, die oftmals mit verschiedensten medizinischen und psycho-sozialen Belastungen einhergeht. Die Stärkung der Bewältigungskompetenzen aufseiten der Patienten ist deshalb von Bedeutung. Die Zielgruppe des „Onkologischen Social Care Projektes der BKK“ (OSCAR), sind Krebspatienten mit akuter Leukämie, aggressivem Lymphom, Bronchialkarzinom, Pankreaskarzinom und fortgeschrittenem Kolonkarzinom. Sie werden durch „Social Care Nurses“ ein Jahr lang unterstützt. Durch strukturierte Interviews, die die Social Care Nurse mit den Betroffenen führen, sollen Informations- und Versorgungslücken frühzeitig identifiziert und durch adäquate Versorgungs- und Informationsmaßnahmen bewältigt werden. Ein fundiertes Krankheitsverständnis kann Patienten mit fortgeschrittenen onkologischen Erkrankungen dabei unterstützen die Wahl der Therapien an ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen anzupassen und so die Lebensqualität zu erhalten oder zu verbessern.
Das Ziel der neuen Versorgungsform OSCAR ist es die Lebensqualität und die Therapieautonomie onkologischer Patienten durch die Stärkung der sozialmedizinischen Beratung zu erhöhen.
Methodik Die Evaluation ist als nicht-randomisierte, kontrollierte, multizentrische Interventionsstudie angelegt und gliedert sich in zwei Module. Während in Modul I die Verbesserung der subjektiven Parameter anhand von Patientenbefragungen (Primärdatenanalyse) untersucht werden soll, ist in Modul II die Analyse objektiver Parameter auf Basis von Krankenkassendaten (Sekundärdatenanalyse) geplant. Durch eine qualitative Auswertung der Erfahrungen der Social Care Nurse können für die abschließende Beurteilung der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse relevante Einsichten offengelegt werden, welche für die Vorbereitung einer Übertragbarkeit der neuen Versorgungsform in die Regelversorgung von Bedeutung sind.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 350)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: 350)
Studiendesign Nicht randomisierte, kontrollierte, multizentrische Interventionsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 02.01.2018