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MobilE-Net - MobilE-TRA - Versorgungspfade und ihre Auswirkung auf Mobilität, soziale Teilhabe und Lebensqualität bei Patienten mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sowie Gelenkerkrankungen

 

Projektkennung VfD_MobilE-Net_17_003914
Laufzeit von 03/2017 bis 02/2020
Webseitehttp://www.mobile-net.med.uni-muenchen.de/projekte/mobiletra/index.html
Status des Projekts laufend
GesamtprojektMünchner Netzwerk Versorgungsforschung

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die zugrundeliegende Hypothese des Projekts ist, dass das Versorgungsgeschehen stark variiert und von erkrankungsspezifischen und erkrankungsunabhängigen Faktoren abhängig ist. Eine weitere Hypothese ist, dass es mehrere Transitionspunkte gibt, die unabhängig vom patientenspezifischen Risikoprofil sind, aber an denen potenziell wichtige Entscheidungen für Mobilität und Teilhabe der Patienten getroffen werden. Beispiele hierfür sind die Arzt-Patienten-Interaktion, die Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Therapie und die Art der Therapieimplementierung.
Hintergrund / Ziele Mobilitätseinschränkungen haben eine Vielzahl unterschiedlicher negativer Folgen für ältere Erwachsene, darunter sinkende Möglichkeiten sozialer Teilhabe, ein erhöhtes Risiko für Morbidität und vorzeitigen Tod. Die derzeitige Gesundheitsversorgung weist einige Mängel in Bezug auf Mobilitätseinschränkungen älterer Erwachsener auf, nämlich einen engen Fokus auf die zugrundeliegende Pathologie, die Fragmentierung der Versorgung über Dienstleistungen und Gesundheitsberufe hinweg und Mängel bei der Personalisierung der Versorgung auf der Grundlage der Bedürfnisse und Erfahrungen der Patienten. Eine allgemeine Gesundheitsstrategie, die auf die Mobilität älterer Erwachsener abzielt, fehlt noch immer.
MobilE-TRA verfolgt daher das thematische Ziel, multiprofessionelle Versorgungswege zu entwickeln, die auf Mobilität und soziale Teilhabe abzielen, um die Belastung durch Behinderung bei älteren Erwachsenen zu reduzieren. Die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung ist bestrebt, bei der Bereitstellung von Gesundheitsversorgung und -dienstleistungen die besten Evidenzdaten zu verwenden. Die fehlende Integration von Evidenz in die Praxis sowie viele Unzulänglichkeiten der aktuellen Versorgungsforschung lassen sich jedoch durch zu stark vereinfachte beschreibende und erzählerische Methoden der Versorgungsforschung erklären. Diese Methoden können die Komplexität der Systeme nicht vollständig erfassen.
Das Projekt zielt darauf ab Determinanten und Ergebnissen von Versorgungspfaden von Schwindel/ Gleichgewichtsstörungen (SG) und Gelenkerkrankungen (GE) in der Primärversorgung bei älteren Menschen zu untersuchen.
Methodik Das Projekt baut eine Hausarztkohorte auf, in der prospektiv Charakteristika von Patienten und alle relevanten Diagnose- und Behandlungsparameter erhoben werden.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 400)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 65 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.12.2017