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IMPROVEjob - Partizipative Intervention zur Verbesserung des psychischen Befindens von Arztpraxisteams:

Ein Modell für Verhältnis- und Verhaltensprävention in KMU

 

Projektkennung VfD_IMPROVEjob_17_003913
Laufzeit von 07/2017 bis 06/2021
Webseitehttp://www.improvejob.de
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Partizipative Entwicklung sowie hypothesenüberprüfende und formative Evaluation von verhältnis- und verhaltenspräventiven Maßnahmen (IMPROVEjob-Intervention) zur Reduktion psychischer Belastungen und Beanspruchungen am Arbeitsplatz Hausarztpraxis als Modell für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU).
Hintergrund / Ziele Im inter- und transdisziplinären Forschungsverbund adressieren verschiedene medizinische, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Fachgebiete gemeinsam mit Betrieben das Thema "Psychische Gesundheit für Beschäftigte in Hausarztpraxen". Das Vorhaben steht modellhaft auch für andere KMU in sozialen Dienstleistungsbereichen.

Das Ziel der IMPROVEjob-Studie ist es, am Modell Hausarztpraxis einen neuartigen multimodalen, partizipativen Ansatz zur Verhältnis- und Verhaltensprävention psychischer Belastungen zu entwickeln, hinsichtlich der Wirksamkeit zu untersuchen und Transferoptionen in andere KMU zu evaluieren.

Das Verbundvorhaben wird über drei Teilvorhaben an den Universitäten bzw. Universitätskliniken Tübingen, Essen und Bochum in vier eng verzahnten Teilprojekten (TP) bearbeitet:

TP 1: Analyse KMU-spezifischer Belastungen.

TP 2: Partizipative Entwicklung von Setting-spezifischen Lösungsansätzen (IMPROVEjob-Intervention) und Durchführung einer Machbarkeitsstudie.

TP 3: Evaluation der Wirksamkeit im Rahmen einer Cluster-randomisierten, kontrollierten Studie in Hausarztpraxen.

TP 4: Dissemination in Arztpraxen und Evaluation von Transferoptionen in andere KMU.

Aus TP4 ergeben sich wissenschaftliche und wirtschaftliche Verwertungsoptionen für Arztpraxen und KMU. Zu beachten ist, dass die Verbundpartner keine unmittelbare wirtschaftliche Verwertung planen, das Vorhaben aber mittelbar positive Effekte in den betrachteten KMU (Arztpraxen, sozialer Dienstleistungsbereich, andere Branchen) haben wird, so dass es zur Prävention psychischer Belastungen und damit Fachkräftesicherung beiträgt.
Methodik Am Standort Tübingen kooperieren das Institut für Arbeitsmedizin, Sozialmedizin und Versorgungsforschung (IASV) und die Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie (PM). Im Fokus stehen dort die Analyse KMU-spezifischer Belastungen mittels ethnographischer Methoden im Hinblick auf die Aspekte Führung, Kommunikation und Arbeitsschutz. Darüber hinaus werden die Entwicklung von Setting-spezifischen, partizipativen Lösungen für die Intervention unterstützt und Optionen zum Transfer in KMU anderer Wirtschaftsbereiche überprüft.

Die Verbundpartner am Standort Essen (Allgemeinmedizin, Betriebliche Gesundheitsförderung, Biometrie) sind hauptverantwortlich für die Entwicklung der multimodalen IMPROVEjob-Intervention, deren Evaluation (Machbarkeits- und Wirksamkeitsstudie) sowie die Dissemination in Arztpraxen.

Der Bereich Operations Research, Ruhr-Universität Bochum, trägt mit seiner Expertise in der Evaluation und Modellierung von Arbeitsabläufen in allen vier Teilprojekten zum inter- und transdisziplinär arbeitenden Verbund bei.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 5)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 5)
   Teilnehmende Beobachtung  (Stichprobengröße: 5)
   Modellierung von Arbeitsabläufen  (Stichprobengröße: k.A.)
   Machbarkeitsstudie  (Stichprobengröße: 6)
   Cluster-randomisierte kontrollierte Studie  (Stichprobengröße: 56)
Studiendesign Interventionsstudie
Cluster-randomisierte kontrollierte Studie (cRCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 67 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 15.01.2018