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MobilE-PHY - Physiotherapeutische Interventionen für ältere Menschen mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen

Entwicklung und Pilotierung evidenzbasierter Versorgungspfade zur Verbesserung der Mobilität und sozialen Teilhabe

 

Projektkennung VfD_MobilE-PHY_17_003910
Laufzeit von 03/2017 bis 02/2020
Webseitehttp://www.fh-rosenheim.de/forschung-entwicklung/kompetenzfelder-und-projekte/gesundheit-und-soziales/mobile-net/ , http://www.mobile-net.med.uni-muenchen.de/index.html
Status des Projekts laufend
GesamtprojektMünchner Netzwerk Versorgungsforschung
ProjektkuerzelMobilE-Net

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Modelle lassen sich bilden, um das vorhandene/aktuell verfügbare Fachwissen in die Primärversorgung einzubauen?
Wie kann eine komplexe Intervention gestaltet sein, die Physiotherapie für Patienten mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zur Verbesserung von Mobilität und sozialer Teilhabe in die Primärversorgung einbezieht?
Hintergrund / Ziele Schwindel und Gleichgewichtsstörungen sind häufige Probleme älterer Menschen, die Auswirkungen auf deren Mobilität und soziale Teilhabe haben können. Es bestehen wissenschaftliche Belege dafür, dass physiotherapeutische Interventionen diese Symptome ursachenunabhängig und folglich die Situation Betroffener verbessern können.
Das Projektziel ist daher die Entwicklung und Pilotierung von multiprofessionellen Versorgungspfaden in der Primärversorgung zur besseren Integration von Physiotherapie in die Versorgung älterer Menschen mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
Methodik Bei der Entwicklung und Pilotierung der Versorgungspfade wird auf das etablierte Konzept zur Entwicklung und Evaluation komplexer Interventionen des UK Medical Research Councils zurückgegriffen.
Zur Erfassung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse werden in der Entwicklungsphase systematische Reviews hinsichtlich wirksamer physiotherapeutischer Interventionen sowie bezüglich Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung von Versorgungspfaden erstellt. Ferner sind individuelle Interviews mit Hausärzten, Physiotherapeuten und Betroffenen geplant, um Bedingungen für eine erfolgreiche Implementierung zu eruieren. Ergänzend werden im Sinne der multiprofessionellen Kommunikation Fokusgruppen mit Hausärzten und Physiotherapeuten stattfinden. Die resultierenden Ergebnisse werden bei einer anschließenden Konsensuskonferenz mit Experten diskutiert, um basierend darauf ein Konzept eines oder mehrerer Versorgungspfade zu erstellen.
Diese werden im Rahmen einer cluster-randomisierten Pilotstudie mit Hausarztpraxen erprobt. Parallel dazu findet eine Prozessevaluation sowie eine gesundheitsökonomische Evaluation statt.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
   Experiment  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Literaturarbeit
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 65 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 04.12.2017