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mitCED@work - Berufsbezogene Problemlagen und Unterstützungsangebote bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

 

Projektkennung VfD_mitCED@work_17_003909
Laufzeit von 04/2017 bis 03/2019
Webseitehttp://www.zbv.uni-luebeck.de/forschung/versorgung-chronisch-somatischer-erkrankungen-ua-merced-studie.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche evidenzbasierten berufsbezogenen Angebote für CED-Patienten finden sich in der Literatur?
Von welchen berufsbezogenen Problemen berichten CED-Patienten? Wie häufig treten diese auf?
Welche berufsbezogenen Unterstützungsangebote wünschen sich CED-Betroffene und Vertreter ihrer Patientenorganisation? Welche Rolle kommt dabei dem Arbeitgeber zu?
Welche Unterstützungsangebote während der Reha könnten den (Wieder)Einstieg in die Arbeit erleichtern?
Welche Unterstützungsangebote für CED-Rehabilitanden mit Anzeichen einer beruflichen Problemlage kommen in Reha-Einrichtungen bereits zum Einsatz? Welche neuen bzw. überarbeiteten Unterstützungsangebote sollten und könnten implementiert werden?
Hintergrund / Ziele Das Studienvorhaben fokussiert das Problemfeld Arbeit/Beruf. Im Rahmen der Studie sollen die Vielfalt und Häufigkeit berufsbezogener Problemlagen von Patienten mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung (CED) identifiziert werden. Ziel ist, Erwerbs- und Arbeitsfähigkeit von CED-Patienten mit Anzeichen einer beruflichen Problemlage durch geeignete frühe Unterstützungsangebote langfristig zu sichern. Die vielfältigen Krankheitsausprägungen und -verläufe einer CED erfordern individualisierte Angebote. Diese sollen im Rahmen des Projektes primär für den Einsatz in der stationären medizinischen Rehabilitation erarbeitet und für eine Evaluierung manualisiert werden.
Methodik Für die prospektive Studie wurde ein Mixed-Methods-Studiendesign gewählt. Um die Vielfalt berufsbezogener Problemlagen von CED-Patienten zu identifizieren sowie deren Wünsche, Erwartungen und Bedürfnisse hinsichtlich berufsbezogener Unterstützungsangebote im Rahmen der rehabilitativen Versorgung zu erheben, werden im ersten Teil der Studie CED-Rehabilitanden, CED-Patienten in gastroenterologischer Facharztbetreuung, Reha-Mitarbeiter und Vertreter der Selbsthilfeorganisation DCCV e.V. leitfadengestützt befragt. Auf Basis der qualitativen Untersuchungsergebnisse erfolgt im zweiten Studienteil eine quantitative Befragung von 200 CED-Betroffenen, die die Häufigkeit und Vielfalt berufsbezogener Problembereiche, berufsbezogene Unterstützungsbedürfnisse sowie die Akzeptanz für mögliche Angebote zur Erhaltung der Erwerbs- und Arbeitsfähigkeit ermitteln soll.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 200)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 4)
Studiendesign Mixed-Methods-Studie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 65 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 21.11.2017