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DEMO - Multizentrische Studie zur Erprobung der Machbarkeit des mehrmaligen Einsatzes der Demoralisierungsskala bei Patienten mit unheilbarer Erkrankung auf Palliativstationen in Mainz und Wiesbaden (DEMO-Studie)

 

Projektkennung VfD_DEMO_17_003891
Laufzeit von 09/2017 bis 10/2018
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ist der mehrmalige Einsatz der Demoralisierungsskala bei Palliativpatienten machbar
Hintergrund / Ziele Palliativpatienten mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung und daraus resultierender begrenzter Lebenserwartung sind mit psychischen, sozialen sowie spirituellen und existentiellen Nöten konfrontiert, welche sehr belastend sein können. Studien belegen, dass viele Patienten mit einer terminalen Erkrankung in dieser Phase unter Depression, Ängsten und Sorgen leiden. Insbesondere Demoralisierung kann zu suizidalen Gedanken und dem Wunsch nach Sterbehilfe führen. Demoralisierung ist ein Zustand existenzieller Belastung und äußert sich in Hoffnungslosigkeit, Verlust des Lebenssinns, Entmutigung, Gefühl des Versagens und Dysphorie. Demoralisierung wird unter anderem mit Depression, Angst und Verlust an Lebensqualität assoziiert. Durch die hohe Prävalenz und die weiteren psychischen Belastungen, die mit Demoralisierung assoziiert werden, soll die regelmäßige Abfrage das frühzeitige Erkennen von Demoralisierung sicherstellen, um entsprechende Therapiemaßnahmen bedarfsgerecht und zeitnah einleiten zu können, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Die primäre Zielsetzung dieser Studie ist die Prüfung der Machbarkeit des mehrmaligen Einsatzes der Demoralisierungsskala bei stationär aufgenommenen Palliativpatienten. Sekundäre Zielsetzung dieser Studie ist die Untersuchung der zeitlichen Veränderungen der von den Patienten angegebenen Werte der Demoralisierung während eines stationären Aufenthalts auf einer Palliativstation
Methodik Patienten der Palliativstation der Uniklinik Mainz, St. Josefs Hospital Wiesbaden und der Helios Dr. Schmidt Kliniken in Wiesbaden werden gebeten wöchentlich die Demoralisierungsskala auszufüllen, wenn sie über 18 Jahre alt sind,die Lebenserwartung länger als eine Woche ist und sie über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen und einer Teilnahme schriftlich zugestimmt haben. Ausgeschlossen werden Patienten, die nicht einwilligungsfähig sind (juristisch oder kognitiv). Die Erhebung erfolgt spätestens 3 Tage nach der Aufnahme. Nach jeder Befragung wird zudem die Belastung,die durch die Befragung entstanden sein könnte, durch einen Interviewer erhoben.
Datenbasis Primärdaten
   Selbstbericht  (Stichprobengröße: 120)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 28.09.2017