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Dent@Prevent - Implementierung von Routinedaten & PROMS in die evidenz-informierte intersektorale (zahn-)medizinische Versorgung

Verzahnung von Allgemein- und Zahnmedizin

 

Projektkennung VfD_Dent@Prevent_17_003890
Laufzeit von 05/2017 bis 04/2020
Webseitehttps://www.oralsystemicintegration.com/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Lassen sich in der Literatur und mittels anonymisierter Routinedaten statistische Zusammenhänge zwischen zahnmedizinischen und chronischen Erkrankungen verifizieren und präzisieren?
Lassen sich durch eine mobile Smartphone-App verlässliche Informationen erheben, wie Patienten mit chronischen Erkrankungen ihren Zahn- und ihren allgemeinen Gesundheitszustand bewerten?
Ist ein elektronisches Entscheidungsunterstützungssystem zum Einsatz in der Arzt- und Zahnarztpraxis realisierbar, das Informationen aus Routinedaten, von Patienten selbst berichtete Informationen sowie aus bester verfügbarer wissenschaftlicher Evidenz integriert?
Hintergrund / Ziele Studien weisen darauf hin, dass es gemeinsame Risikofaktoren für chronische Zahnerkrankungen und andere chronische Erkrankungen gibt. Besonders auffällig ist dieser Zusammenhang bei Zahnfleischentzündung (Parodontitis), der Zuckerkrankheit (Diabetes) und Herzerkrankungen (koronare Herzerkrankungen).

Dent@Prevent will die Zusammenarbeit zwischen dem ärztlichen Personal inner- und außerhalb der Zahnmedizin verbessern. Ziel ist es, dass Ärzte und Patienten gleichermaßen informiert sind und so gemeinsam entscheiden können, wie weiter behandelt wird. Zunächst soll untersucht werden, wie und warum zahnmedizinische und chronisch-systemische Erkrankungen zusammenhängen. Dafür werden wissenschaftliche Artikel systematisch ausgewertet und anonymisierte Daten von gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) analysiert. Gleichzeitig wird eine Smartphone-App entwickelt, mit deren Hilfe die Behandlungsentscheidung stärker auf den einzelnen Patienten ausgerichtet werden kann: mit der App können Patienten beispielsweise individuell Auskunft zu ihrem Befinden hinsichtlich ihrer Mundgesundheit und zu ihrem allgemeinen Gesundheitszustand geben. Diese Selbstauskünfte fließen gemeinsam mit den Ergebnissen der Literaturrecherche und der Analyse der Krankenkassendaten in die Entwicklung eines digitalen Tools zur Entscheidungsunterstützung ein. Die im Vorhaben gewonnenen Erkenntnisse zum Zusammenhang von Zahn- und systemischen Erkrankungen können in die Aus-, Fort- und Weiterbildung von (Zahn-)Ärzten einfließen. Im Erfolgsfall können die entwickelte App und das digitale Tool auch in anderen Versorgungsbereichen zur Entscheidungsunterstützung eingesetzt werden.
Methodik - Identifikation von Kausalzusammenhängen zwischen zahnmedizinischen und chronisch-systemischen Erkrankungen mittels Routinedaten der GKV
- Entwicklung einer Smartphone-App zur Erhebung von PROMs zur Förderung der patientenzentrierten Versorgung an der Schnittstelle Zahnmedizin-Humanmedizin.
- Entwicklung eines prototypischen elektronischen Entscheidungsunterstützungssystems zur Unterstützung der evidenz-informierten patientenzentrierten Entscheidungsfindung in der intersektoralen (zahn-)medizinischen Versorgung unter Einbeziehung von unterschiedlichen Datenquellen
- Stakeholder-Engagement: sämtliche Entwicklungsschritte erfolgen in enger Zusammenarbeit mit den relevanten Akteuren und Endanwendern der zu entwickelnden Informationssysteme (Patienten, Ärzte und Zahnärzte).
Datenbasis Primärdaten
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Längsschnittstudie
Quasi-experimentelle Untersuchung
Beobachtungsstudie
Literaturarbeit
   Systematische Literaturrecherche
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 12.09.2017