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DEDIPOM - The desire to die in palliative care: Optimalization of management

 

Projektkennung VfD_DEDIPOM_17_003889
Laufzeit von 05/2017 bis 04/2020
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Studie zielt darauf ab, zusammen mit Patienten, Angehörigen und professionellen Experten einen Gesprächs-Leitfaden zu entwickeln, um mögliche Todeswünsche und damit einhergehende Belastungen in Routinegesprächen mit palliativen Patienten zu thematisieren. Generell soll dadurch die Lebensqualität von Patienten mit einem Todeswunsch und die Kommunikations- und Handlungskompetenz von Behandlern verbessert werden.
Hintergrund / Ziele Bei Patienten mit fortschreitender Erkrankung treten nicht selten Todeswünsche auf, mit denen sich auch Behandler konfrontiert sehen. Die Besprechung von Todeswünschen ist jedoch nicht routinemäßig Teil der allgemeinen oder spezialisierten palliativen Versorgung. Diese fehlende Routine und daraus resultierende Unsicherheiten führen dazu, dass palliative Behandler entsprechende Gesprächsinhalte nicht oder nur unzureichend aufgreifen. Erfahrungen aus dem psychiatrischen Bereich zeigen, dass Gespräche über Suizid das Leid und die Belastung des Patienten lindern und einem Suizid vorbeugen können. Daher wurde am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln ein Schulungskonzept zum Umgang von Professionellen mit Todeswünschen entwickelt, pilotiert und evaluiert. Dabei zeigte sich auch, dass ein teil-strukturierter Gesprächs-Leitfaden Behandlern Sicherheit bei der Thematisierung von Todeswünschen in Routinegesprächen mit Palliativpatienten geben kann.
Methodik 1. Erstellen und Konsentieren eines Gesprächs-Leitfadens zur Erfassung und Einschätzung möglicher Todeswünsche und deren therapeutischer Behandlung

a. Patienten-Interviews (qualitativ-inhaltsanalytische Auswertung)
b. Delphi-Verfahren

2. Verbesserung der Kompetenz und Selbstsicherheit von Behandlern im Umgang mit Todeswünschen

a. Multi-professionelle Trainings unter Verwendung des entwickelten teil-strukturierten Gesprächs-Leitfadens

3. Evaluation von Behandler-Patienten-Gesprächen unter Einsatz des entwickelten Gesprächs-Leitfadens

a. Quantitativ mittels Basiserhebung und Follow-up mit Patienten sowie einer standardisierten Befragung von Behandlern (deskriptiv-statistische Auswertung)
b. Qualitativ mittels Interviews mit Patienten, Angehörigen und Behandlern (qualitativ-inhaltsanalytische Auswertung)
Datenbasis Primärdaten
   Befragung online  (Stichprobengröße: 60)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 300)
   Interview (Face to Face, qualitativ)  (Stichprobengröße: 15)
Studiendesign Evaluationsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 14.09.2017