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PROSa - A - Krankheitslast und Versorgungssituation bei Sarkomen

Eine nationale Studie zu Einflussfaktoren patientenberichteter Krankheitsfolgen bei Menschen mit Sarkomerkrankungen

 

Projektkennung VfD_PROSa_-_A_17_003886
Laufzeit von 01/2017 bis 12/2017
Webseitehttp://www.prosastudie.de
Status des Projekts laufend
GesamtprojektBurden and medical care of sarcoma in Germany: Nationwide cohort study focusing on modifiable determinants of Patient-Reported Outcome measures in Sarcoma patients
ProjektkuerzelPROSa

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Hauptziel der Studie ist es, die Behandlungssituation von Sarkompatienten an Hand von Qualitätsparametern zu erfassen und deren Einfluss auf die Lebensqualität (sowie weiterer PRO‘s) der Betroffenen zu bestimmen.
Es sollen beeinträchtigte Lebensqualitätsbereiche und die damit assoziierten Faktoren identifiziert werden.
Hintergrund / Ziele Sarkome sind eine sehr seltene und histologisch heterogene Erkrankungsentität, die ungefähr 1% aller Krebserkrankungen im Erwachsenenalter umfasst. Etwa 83% aller Fälle zählen zu den Weichteilsarkomen mit einer 5-Jahres-Überlebensrate von 58%.
Rund 16% werden als Knochensarkome klassifiziert, hier liegt das 5-Jahres-Überleben bei 62%. Aufgrund ihrer Seltenheit und histopathologischen Heterogenität, der komplexen Therapiealgorithmen, der mitunter starken Nebenwirkungen und verminderten Lebensqualität stellen Sarkome die klinische Behandlungspraxis und wissenschaftliche Forschung vor anhaltende Herausforderungen. Die Erfassung von Sarkomerkrankungen in deutschen Registern gestaltet sich bisher schwierig, da diese mehrheitlich nach betroffenen Organen, nicht nach histopathologischen Gemeinsamkeiten aufgebaut sind. Dadurch wird eine epidemiologische Untersuchung wesentlich erschwert.
Methodik Die Studie besteht aus 2 Teilen:
1. Arztsurvey
2. Prospektive multizentrische Kohortenstudie

Für die Analyse der Behandlungssituation von Sarkompatienten wird eine OnlineQuerschnittsbefragung unter den Mitgliedern derjenigen ärztlichen Fachgesellschaften durchgeführt, welche in Kontakt mit Sarkompatienten stehen.
Für die multizentrische prospektive Kohortenstudie werden inzidente und prävalente Sarkompatienten über einen Zeitraum von 12 Monaten rekrutiert. Die Rekrutierung erfolgt, sobald ein Patient wegen seiner Sarkomerkrankung eine der beteiligten Kliniken/ Praxen aufsucht. Vollzähligkeit der Rekrutierung im Rekrutierungszeitraum ist
angestrebt. Die Erhebung der PRO‘s erfolgt an 3 Zeitpunkten (Baseline, 6 und 12 Monate). Die Teilnehmenden können wahlweise online oder schriftlich die Fragebögen ausfüllen. Zudem erfolgt für jeden Teilnehmer eine Erhebung von medizinischen Informationen durch den behandelnden Arzt/ das Personal. Nach jeweils 6 und 12 Monaten werden Veränderungen in Diagnose und Behandlung bei den teilnehmenden Patienten erfasst. Für jede beteiligte Klinik/Praxis werden Basiskriterien der Behandlung von Sarkompatienten dokumentiert ausfüllen. Zudem erfolgt für jeden Teilnehmer eine Erhebung von medizinischen Informationen durch den behandelnden Arzt/ das Personal. Nach jeweils 6 und 12 Monaten
werden Veränderungen in Diagnose und Behandlung bei den teilnehmenden Patienten erfasst. Für jede beteiligte Klinik/Praxis werden Basiskriterien der Behandlung von Sarkompatienten dokumentiert.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 600)
   Befragung online  (Stichprobengröße: 600)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 30.08.2017