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Versorgungsepidemiologie morphologischer Schilddrüsenveränderungen

 

Projektkennung VfD_17_003880
Laufzeit von 11/2017 bis 10/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ein hoher Anteil von Personen mit Schilddrüsenknoten und Struma wird in der ambulanten Versorgung nicht kodiert und nicht behandelt.
Bei Personen mit Schilddrüsenknoten gitb es eine hohe Varianz in der Versorgung mit Thyreoidea-stimulierendem Hormon (TSH) - Messungen, Schilddrüsensonographien und Szintigraphien.
Bei Personen mit Struma gibt es eine hohe Varianz in der Versorgung mit TSH-Messungen, Schilddrüsensonographien und Szintigraphien.
Die Rückmeldung von in der Studie diagnostizierten Schilddrüsenbefunden führt zu einer hohen Inanspruchnahme von Schilddrüsenuntersuchungen durch asymptomatische Studienteilnehmer.
Bei Personen mit morphologischen Schilddrüsenveränderungen ohne funktionelle Beeinträchtigung werden häufiger als empfohlen Kontrolluntersuchungen und Hormonbehandlungen durchgeführt.
Hintergrund / Ziele Bisher wurde die Versorgung von morphologischen Schilddrüsenveränderungen nur anhand von Kassendaten analysiert, was nur Aussagen über diagnostizierte Fälle erlaubt. Die populationsbasierte Study of Health In Pomerania (SHIP-Studie) erlaubt es, auch nicht diagnostizierte Fälle nachzuverfolgen. Unsere Studie hat das Ziel, Versorgungsepidemiologie und -effekte von morphologischen Schilddrüsenveränderungen über einen Zeitraum von 10 Jahren und Varianzen in der Versorgung abhängig von der in den Abrechnungsdaten etablierten Diagnose zur Basisuntersuchung abzubilden. Es soll der Stellenwert von Verlaufskontrollen evaluiert werden.
Methodik In der populationsbasierten SHIP Studie liegen individuell gekoppelte Primär- und Abrechnungsdaten über den Zeitraum 2002 - 2016 vor. Es werden Daten der SHIP-Studien 0 - 3 und SHIP-Trend aus Interviews, Laborparametern, klinischen Untersuchungsdaten, Sonographien, Medikamentendaten des Medikamentenreviews sowie kassenärztliche Abrechnungsdaten genutzt.
Auf Grundlage der erfassten Versorgungsverläufe erfolgt abhängig von der morphologischen/funktionellen Schilddrüsenveränderung ein Vergleich zur Expertenempfehlung zur Versorgung. Die primären Endepunkte sind Anzahl der Patienten mit inzidenten Schilddrüsenfunktionsstörungen und /oder morphologischen Schilddrüsenveränderungen sowie Anzahl der schilddrüsenspezifischen Labor- und technischen Untersuchungen. Die sekundären Endpunkte sind ambulante Versorgungskosten, Lebensqualität und Mortalität.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Längsschnittstudie
Kohortenstudie (retrospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 20 bis 85 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 16.08.2017