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PROMPT-ID - Prävalenz, Prädiktoren und Qualität psychopharmakologischer und psychotherapeutischer Behandlung von Menschen mit intellektueller Behinderung

 

Projektkennung VfD_PROMPT-ID_17_003872
Laufzeit von 05/2017 bis 11/2019
Webseitehttps://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/psy/forschung-und-lehre-1/forschungsbereiche-1/forschungsbereich-psychiatrische-versorgungsforschung-1/projekte/prompt-id
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Studie erfasst die Prävalenz psychopharmakologischer und psychotherapeutischer Behandlung von Menschen mit leichter bis schwerster Intelligenzminderung (IM) und untersucht, inwieweit im Rahmen einer psychopharmakologischen Behandlung Kriterien guter klinischer Praxis eingehalten werden.
Hintergrund / Ziele Hintergrund: Die Versorgungsituation psychisch erkrankter Menschen
mit intellektueller Behinderung ist in den letzten Jahren, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Ratifizierung der UN Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), zunehmend kritisch beurteilt worden. Allerdings müssen vor allem die berichteten Mängel im Bereich der psychopharmakologischen Behandlung weiterhin als nicht ausreichend untersucht gelten. Der Forschungsstand ist noch immer 'äußerst defizitär' (DGPPN, 2009), so dass die Forderung der DGPPN (2009) nach mehr Forschung und ausreichender öffentlicher Forschungsförderung nach wie vor aktuell ist.
Ziel: Die Studie erfasst die Prävalenz psychopharmakologischer und psychotherapeutischer Behandlung von Menschen mit leichter bis schwerster Intelligenzminderung (IM) und untersucht, inwieweit im Rahmen einer psychopharmakologischen Behandlung Kriterien guter klinischer Praxis eingehalten werden. Zudem sollen Prädiktoren guter klinischer Praxis identifiziert werden.
Methodik: Im Ergebnis einer komplexen Fallzahlplanung sollen Daten für N = 363 Studienteilnehmer mit leichter bis schwerster IM erhoben werden. Die Datenerhebung selbst erfolgt aus Akten sowie über Befragungen von professionellen Helfern, pflegenden Angehörigen sowie Ärzten.
Erwartete Ergebnisse: Die Studie wird einen wesentlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Praxis in der Versorgung von Menschen mit leichter bis schwerster IM liefern und zu weiteren Forschungstätigkeiten in diesem Bereich anregen.
Methodik Im Ergebnis einer komplexen Fallzahlplanung sollen Daten für N = 363 Studienteilnehmer mit leichter bis schwerster IM erhoben werden. Als Studiendesign wurde eine Querschnittserhebung mit einem quantitativen und einem qualitativen Untersuchungsabschnitt gewählt. Die Rekrutierung erfolgt sowohl über Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) als auch über betreute Wohnstätten. Die Studienteilnehmer werden im Rahmen einer mehrstufigen Zufallsauswahl in die Studie eingeschlossen. Die Datenerhebung erfolgt im Rahmen von Interviews mit den Bezugsbetreuern der Wohnstätten bzw. den Angehörigen und betreuenden Ärzten der Studienteilnehmer, durch Fragebögen sowie Aktenanalyse.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: 363)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 0 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 07.08.2017