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insideDEM - Verhalten von Menschen mit Demenz verstehen durch technisch unterstützte Diagnose- und Entscheidungsprozesse

insideDEM

 

Projektkennung VfD_15_003867
Laufzeit von 09/2015 bis 08/2018
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Kann durch die Anwendung der assistiven Technologie durch pflegende Angehörige das herausfordernde Verhalten von Menschen mit Demenz in Bezug auf die Häufigkeit, Stärke, Intensität und Folgen beeinflusst werden?
Wie ist das Nutzungsverhalten der Angehörigen bezogen auf die Systemkomponenten der assistiven Technologie?
Wie ist die Wirkweise der Intervention (Prozessevaluation)?
Welche Faktoren beeinflussen die Nutzerakzeptanz der assistiven Technologie aus Sicht der pflegenden Angehörigen?
Welche Faktoren beeinflussen die Nutzungsakzeptanz der Menschen mit Demenz bezogen auf die assistive Technologie?
Welche erwarteten und nicht erwarteten Wirkungen lassen sich durch die Anwendung der assistiven Technologie beschreiben?
Hintergrund / Ziele Der Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz stellt eine der schwierigsten Betreuungsaufgaben dar. Zur Analyse von möglichen Ursachen für diese Verhaltensweisen wird von professionell Pflegenden die verstehende Diagnostik angewendet. Für dieses komplexe Verfahren steht Pflegenden in der stationären Altenpflege ein Instrument (IdA) zur Verfügung, welches sie durch den Verstehensprozess leitet. Für die häusliche Versorgungssituation von Menschen mit Demenz fehlt ein solches Instrument. Im Rahmen des Projektes soll das IdA für die Häuslichkeit adaptiert und mit Hilfe eines technischen Assistenzsystems soweit vereinfacht und anwenderfreundlich gestaltet werden, dass das komplexe Verfahren der verstehenden Diagnostik für pflegende Angehörige anwendbar wird.
Methodik Das technische Assistenzsystem wird durch ein partizipatives Design mit iterativen Zyklen entwickelt. Dazu werden die Nutzer/innen vor Beginn der Entwicklung zu deren Präferenzen befragt. Im Laufe der Entwicklung des Prototyps sind verschiedene Feldphasen geplant, wovon die Ergebnisse jeweils zurück in die technische Entwicklung einfließen. Nach der Entwicklungsphase, wird das technische Assistenzsystem im Rahmen einer Pilotstudie evaluiert.
Datenbasis Primärdaten
Studiendesign Längsschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Derzeit wird seitens des DZNE Witten das demenzspezifische Wissen der verstehenden Diagnostik für das technische Assistenzsystem bereitgestellt. Hierzu werden sowohl Analysen der Fachliteratur als auch Expertendiskussionen durchgeführt. Des Weiteren findet die Vorbereitung der Pilotstudie statt. Hierzu werden insbesondere ein Ethikantrag sowie eine Strategie zur Rekrutierung der Studienprobanden erstellt. Ebenso finden Vorbereitungen zur Durchführung der Analyse sozialrechtlicher Implikationen statt.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 20.07.2017