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EIBeMeB - Einschätzung gesundheitlicher und pflegerischer Bedarfe von Menschen mit geistigen und/oder mehrfachen Behinderungen in stationären und ambulanten Wohneinrichtungen

Entwicklung und Testung eines Einschätzungsinstrumentes

 

Projektkennung VfD_EIBeMeB_17_003832
Laufzeit von 01/2017 bis 12/2019
Webseitehttp://blogs.sonia.de/eibemeb
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Mit dem zu entwichelnden Einschätzungsinstrument lassen sich gesundheitliche und pflegerische Bedarfe von Menschen mit Behinderungen systematisch abbilden.
Hintergrund / Ziele Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung sind die Zugänge von Menschen mit geistigen und/oder mehrfachen Beeinträchtigungen zur gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung eingeschränkt. Sie erhalten insgesamt weniger kurative, gesundheitsfördernde, präventive und rehabilitative Angebote. Des Weiteren haben älter werdende Menschen mit Beeinträchtigungen einen erhöhten Pflegebedarf, erhalten aber keine adäquate pflegerische Versorgung.
Die WHO fordert im Entwurf eines Aktionspapieres "Bessere Gesundheit für Menschen mit Behinderungen" die Entwicklung von standardisierten Instrumenten für die Erhebung der gesundheitlichen und pflegerischen Situation von Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel der Verbesserung der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung.
Dieses Projekt schließt an dem Forschungs- und Wissenstand sowie der Forderung der WHO an und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Niedersachsen Regionenkategorie Stärker entwickelte Region (SER) gefördert.

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Einschätzungsinstruments für die systematische Erfassung der gesundheitlichen und pflegerischen Bedarfe von Menschen mit geistigen oder/und mehrfachen Behinderungen im Hinblick auf Settings und Sektoren des Wohnens sowie der sektorenübergreifenden gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung. Aufgrund dieser Basis soll ermöglicht werden, Maßnahmen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung zu optimieren und einen längeren Verbleib im vertrauten Wohnumfeld zu gewährleisten.
Methodik Dem Projekt liegt ein qualitativer Forschungsansatz zugrunde. Als Forschungsdesign wird die Methode der Grounded Theory leitend sein. Die Datenerhebung erfolgt bei den Experten (MitarbeiterInnen) in Form episodischer Interviews. Für die Befragung der BewohnerInnen mit Behinderungen werden leichte Fragen unter Zuhilfenahme von Piktogrammen und Bildern verweendet.
Die Auswertung der Interviews erfolgt in Anlehnnung an die Grounded Theory.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 40)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.04.2017