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BFCC - Baltic Fracture Competence Centre

Fostering innovation for better fracture management

 

Projektkennung VfD_BFCC_16_003828
Laufzeit von 03/2016 bis 02/2019
Webseitehttp://www.bfcc-project.eu
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Transnationales Frakturregister
Hintergrund / Ziele Mehr als ein Drittel der Bevölkerung bricht sich mindestens einmal im Leben die Knochen. Zudem steigt durch den demographischen Wandel die Anzahl von altersbedingten Knochenbrüchen. Die Ostseestaaten stehen vor der Herausforderung, Innovationen in der Knochenheilung zu initiieren.

Das Projekt "Baltic Fracture Competence Centre" (BFCC) baut ein transnationales Frakturregister auf. In dem Register werden Patientendaten und Behandlungsmethoden länderübergreifend erfasst und analysiert. Ziel ist es, eine Forschungs- und Innovationsplattform für ein besseres Verständnis dür und eine Verbesserung der Versorgung von Frakturen basierend auf der Zusammenarbeit zwischen Kliniken, Unternehmen und Gesundheitsorganisationen im Ostseeraum zu schaffen.
Methodik Das Baltic Fracture Competence Centre (BFCC)-Konsortium besteht aus einer transnationalen, branchenübergreifenden Partnerschaft mit fünf Krankenhäusern, drei Unternehmen aus der Medizintechnikindustrie, einer Forschungseinrichtung, die das zentrale Datenmanagement übernimmt und eine unabhängige Treuhandstelle stellt, sowie vier Clustern aus sieben verschiedenen Ostsee-Ländern (DE, DK, EE, FI, LT, SE und PL).

Innerhalb des BFCC-Projekts wird ein transnationales, webbasiertes Frakturregister aufgebaut mit dem Ziel, die Informationslücke bezüglich der Outcomes von klinischem Frakturmanagement und möglichen Ursachen von frakturbedingten Komplikationen zu überwinden sowie Verbesserungen und Innovationen im Bereich des klinischen Frakturmanagements zu erzeugen. Im Hinblick auf den demographischen Wandel und damit verbundenen steigenden altersbedingten Frakturen und Komorbiditäten sowie Osteoporose, Infektionen und schlecht heilender Knochenbrüche, sind diese Zielstellungen von besonderem Interesse für die Versorgungsqualität und Patientenoutcomes.

Als Ausgangspunkt werden fünf Krankenhäuser aus Estland, Deutschland, Litauen, Polen und Schweden die Frakturbehandlung in der klinischen "realen Welt" mithilfe von webbasierten Fragebögen dokumentieren. Darauf basierende statistische Analysen sollen klinische Bedürfnisse und Innovationspotenziale aufzeigen. Zusätzlich sollen Kliniker die klinischen Anforderungen identifizieren. Die länderübergreifende Zusammenarbeit von Krankenhäusern soll zusätzlich den Informationsaustausch über bewährte Verfahren im Frakturmanagement fördern.

Um die entwickelte BFCC-Registerplattform hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit zu testen, werden drei Demonstrationspilotstudien in den Forschungsbereichen I) Infektionen im Zusammenhang mit einer Fraktur, II) Knochendichtemessung und III) Komplikationen bei Frakturen durchgeführt.
Datenbasis Primärdaten
   Dokumentation der realen Behandlungsverläufe anhand von Fragebögen (siehe http://www.bfcc-project.eu/files/MinimalDataSet/bfcc_dd_browser.html)  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Register
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 0 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 30.11.2017