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Pilot_ZahnPflege_Kooperation - Pilotstudie zur zahnärztlichen Betreuung von Pflegeeinrichtungen nach Einführung von Kooperationsverträgen gemäß §119b SGB V

 

Projektkennung VfD_Pilot_ZahnPflege_15_003826
Laufzeit von 12/2015 bis 07/2017
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht die Frage nach der realistischen Umsetzbarkeit der interprofessionellen Zusammenarbeit und deren Konsequenzen für die Beteiligten. Sind die vorgesehenen Kooperationsmaßnahmen praktisch umsetzbar? Lassen sich die vorgesehenen Maßnahmen mit den bestehenden standardisierten 
Aufgaben der Pflegekräfte hinsichtlich der Mundhygiene sinnvoll kombinieren?
Hintergrund / Ziele Seit 2014 besteht eine Rahmenvereinbarung zwischen der KZBV und dem GKV Spitzenverband zur Umsetzung der gesetzlichen Regelungen nach §119b SGB V. Zahnärztinnen und Zahnärzte haben seither die Möglichkeit, Kooperationsverträge mit stationären Pflegeeinrichtungen zu schließen. Seit Inkrafttreten der Rahmenvereinbarung haben viele Pflegeeinrichtungen bereits Verträge mit Zahnärztinnen und Zahnärzten abgeschlossen. Über den Erfolg dieses neuen Betreuungskonzeptes ist jedoch nichts bekannt.
Methodik Hauptziel des Projekts ist die systematische Erhebung und Auswertung der über Fokusgruppen generierten Erfahrungen der an der Umsetzung des neuen Betreuungskonzeptes beteiligten Zahnärztinnen/Zahnärzte und Pflegekräfte.

Das Projekt verlangt ein qualitatives Forschungsdesign. Es wurde eine fokussierte Ethnografie (Knoblauch 2001), d.h. zwei kurzzeitige Aufenthalte in Pflegeeinrichtungen sowie insgesamt sechs Fokusgruppengespräche (Wolff/Puchta 2007) und vier Einzelinterviews in Räumlichkeiten der Zahnakademie Karlsruhe und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung BW Stuttgart sowie in unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen durchgeführt.
Das Datenmaterial wurde auf der Basis von qualitativen Analysemethoden im Rahmen von Datensitzungen ausgewertet. Die Interpretation von Aufzeichnungsprotokollen erfolgte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz mittels der Konversationsanalyse.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 4)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 6)
Studiendesign Fokusgruppe, Experteninterviews und Ethnografie
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.04.2017