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FRAUEN 5.0 - Regionale Versorgung von Frauen über 49 Jahren durch Fachärzte und Fachärztinnen für Gynäkologie und für Allgemeinmedizin

 

Projektkennung VfD_FRAUEN_5.0_17_003820
Laufzeit von 07/2017 bis 06/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Im Rahmen des demographischen Wandels und des reduzierten Zuganges zu Gyn in ländlichen Regionen werden insbesondere über 49-jährige Frauen in ländlichen Regionen vom Mangel an gynäkologischer Versorgung betroffen sein.
Fachübergreifende Versorgungsmodelle der Kooperation ambulant tätiger Fachärztinnen/Fachärzte für Gynäkologie und für Allgemeinmeidzin können eine Möglichkeit darstellen, der drohenden Unterversorgung zu begegnen.
Hintergrund / Ziele In ländlichen Gebieten fehlt vielerorts der ärztliche Nachwuchs. Aufgrund des demographischen Wandels wird sich diese Situation in Zukunft noch verschärfen. Das betrifft auch die fachärztliche Versorgung in der Gynäkologie und Geburtshilfe. Insbesondere Frauen mittleren Alters und ältere Frauen in ländlichen Gebieten werden davon betroffen sein.

Ziel des Projektes ist es, die veränderten Betreuungssituationen in ländlichen Regionen zu analysieren. Die Ergebnisse sollen dazu genutzt werden, mögliche Ansatzstellen für eine fachübergreifende Versorgung zu identifizieren, bspw. durch die Schaffung einer angepassten Arbeitsteilung.

Für die Studie werden Sekundärdaten von 2300 Frauen, die 49 Jahre oder älter sind, ausgewertet. Darüber hinaus werden ca. 1000 Hausärzte und 500 Gynäkologen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin befragt. Zusätzlich werden Patientinnen zur Versorgungssituation interviewt.
Indikatoren zur Frauengesundheit sollen erarbeitet und beschrieben werden und die Erkenntnisse dazu genutzt werden, ein fachübergreifendes Modell zu entwickeln, das die adäquate Versorgung der älter werdenden weiblichen Bevölkerung gewährleistet. Dies könnte beispielsweise geschehen, indem die Zusammenarbeit zwischen Hausärztinnen/Hausärzten und Gynäkologinnen/Gynäkologen verbessert wird.
Methodik Es handlet sich um eine Beobachtungsstudie mit mixed-methods-Ansatz
1) Analyse von Sekundärdaten (bundesweite repräsentative randomisierte Stichprobe von Frauen aus dem Bestand des Robert Koch-Instituts (Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland)
2) Quantitative Befragung von Gyn und HÄ (repräsentative randomisierte Stichprobe der niedergelassenen HÄ und Gyn der Region Nordost)
3) Qualitative leitfadengestützte Telefoninterviews von Patientinnen (Stichprobe aus der Region Nordost)
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 2.500)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 20)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 40)
Sekundärdaten
   Robert-Koch Institut  (Stichprobengröße: 2.400)
Studiendesign Querschnittstudie
Beobachtungsstudie
Literaturarbeit
Fokusgruppe
Untersuchte Geschlechter weiblich
Untersuchte Altersgruppen von 50 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.04.2017