[Zurück zur Trefferliste]

GAIT - Gesund arbeiten in Thüringen

Modellvorhaben zur Betrieblichen Gesundheitsförderung nach § 20g SGB V

 

Projektkennung VfD_GAIT_17_003818
Laufzeit von 01/2017 bis 12/2021
Webseitehttps://www.gesund-arbeiten-in-thueringen.de
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie lassen sich die Qualität, Effizienz und Akzeptanz von Maßnahmen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) in ländlichen und strukturschwächeren Regionen langfristig und nachhaltig verbessern?
Hintergrund / Ziele Hintergrund
Ausgangspunkt des Projektes sind das im Juli 2015 in Kraft getretene Präventionsgesetz und die Realisierung eines Modellvorhabens nach § 20g SGB V unter Berücksichtigung des nationalen Gesundheitsziels "Gesund leben und arbeiten", formuliert in den Bundesrahmenempfehlungen der Nationalen Präventionskonferenz (NPK) vom 19. Februar 2016, entsprechend § 20g Abs. 3 SGB V.

Ziel
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von arbeitsmedizinischen Angeboten und Maßnahmen, die an die spezifischen Rahmenbedingungen von KMU und deren Beschäftigte in ländlichen und strukturschwächeren Regionen angepasst sind und eine qualitativ hochwertige, umfassende und nachhaltige (arbeitsmedizinische) Versorgung an der Schnittstelle zwischen Arbeitsschutz und kurativer Medizin gewährleisten.

Praktische Implikationen
Das Modellprojekt trägt zur Verbesserung der BGF an der Schnittstelle zwischen Arbeitsschutz und kurativer Medizin, insbesondere für KMU in ländlichen und strukturschwächeren Regionen, bei. Bestehende Möglichkeiten zur Prävention und Gesundheitsförderung werden bekannter und vorhandene Strukturen stärker vernetzt.
Methodik In einem ersten Schritt wird über Dokumentenanalyse, Gespräche und Interviews eine Datenbank aller relevanten Akteure der BGF und des BGM in Thüringen, einem Flächen-Bundesland mit ausgeprägter KMU-Struktur, erstellt.
Diese Datenbank dient als Basis für die Erhebung und Analyse des Ist-Zustandes der BGF und des BGM in diesem Bundesland. Mit Hilfe von standardisierten (gruppenspezifischen) Fragebögen und semi-strukturierten Experteninterviews werden die betroffenen Akteure und die Anbieter von BGF-/BGM-Maßnahmen sowohl über das bestehende Angebot als auch die Kooperationsmuster zwischen den unterschiedlichen Akteuren und deren Bedarfsvorstellungen befragt.
Zeitgleich erfolgt eine Auswertung der aktuellen Forschungsliteratur, wobei zunächst insbesondere zwei Bereiche abgedeckt werden:
(1) spezifische Analysen zum Bundesland
- Analysen zur Unternehmens- und Betriebsstruktur
- Untersuchungen zur BGF und zum BGM
(2) Untersuchungen, Analysen, Modelle zur regionalen Versorgung
- eHealth: telemedizinische Versorgungswege und internetgestützte Kommunikationsansätze
- interorganisationale Netzwerke im Bereich BGF und BGM (Formen, Umfang, Effizienz)
Auf der Basis der quantitativen und qualitativen Datenerhebung und der Dokumenten- und Literaturauswertung werden Modelle und Maßnahmen zur Verbesserung der Zusammenarbeit (Vernetzung) erarbeitet
- zwischen den Akteuren des betrieblichen Arbeitsschutzes und der BGF
- zwischen betrieblicher Versorgung und kurativ-medizinischer Versorgung in der Region zur Gestaltung eines ganzheitlichen Betrieblichen Gesundheitsmanagements
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Befragung online  (Stichprobengröße: k.A.)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Niedergelassene Ärzte  (Stichprobengröße: k.A.)
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Literaturarbeit
   Systematische Literaturrecherche
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 14 bis 67 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 27.06.2017