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ALLPRAX - Allgemeine ambulante Palliativversorgung in der hausärztlichen Praxis

 

Projektkennung VfD_ALLPRAX_16_003817
Laufzeit von 11/2016, fortlaufend
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) This research project aims at providing an empirical basis for the sustainable implementation of
primary palliative care by General Practitioners (GPs)
Hintergrund / Ziele Sub-goals are: (a) the systematic analysis
of barriers and facilitators to primary palliative care provision using a theoretical framework from
implementation science; (b) the development of a tailored intervention package to enhance primary
palliative care provision and support care providers to integrate the new processes with their
everyday practice; and (c) the implementation and evaluation of the intervention package to assess
its practical applicability and its effects on patient care.
Methodik Um die Rahmenbedingungen und die Einbindung der hausärztlichen Palliativversorgung in die täglichen Abläufe in der Praxis zu verstehen, werden Methoden ethnographischer Forschung genutzt, d.h. es werden u.a. Hausärzt/innen begleitet, informelle Gespräche und leitfadengestützte Interviews mit Ärzt/innen sowie Praxispersonal geführt. Die Auswahl der Hausarztpraxen und Interviewpartner/innen erfolgt nach einem theoretischen Sampling. Von den Beobachtungen und informellen Gespräche werden (Feld-)Notizen am gleichen Tag, z.T. simultan, angefertigt, die im Nachhinein in Beobachtungsprotokolle überführt werden.
Aus einer vorhergehenden Längsschnittstudie wurden leitfadengestützte Interviews mit Hausärzt/innen zu je vier Zeitpunkten einer Sekundäranalyse zugänglich gemacht. Die Auswertung der Beobachtungsprotokolle und Interviews erfolgt mittels Kodierverfahren nach Prinzipien der Grounded Theory.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: k.A.)
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: k.A.)
   Dokumentenanalyse  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Niedergelassene Ärzte  (Stichprobengröße: k.A.)
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Beobachtungsstudie
Interventionsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Erste identifizierte förderliche und hinderliche Determinanten einer hausärztlichen Palliativversorgung können u.a. in folgenden Bereichen ausgemacht werden:
• Kommunikation zwischen Schnittstellen (z.B. unleserliche Dokumentation)
• finanzielle Anreize im Vergütungssystem (z.B. unzureichend Abrechnungsmöglichkeiten von Beratungsgesprächen zur Patientenverfügung)
• zeitliche Restriktionen (z.B. fehlende Abrechnungsmöglichkeit der Palliativziffern, da regelmäßige Hausbesuche nicht gewährleistet werden können)
• hausärztliches Rollenbild (z.B. Begleitung von Patient/innen bis zum Lebensende als Teil des beruflichen Selbstverständnisses)
• motivationale Faktoren (z.B. Dankbarkeit und mentale Unterstützung von Angehörigen)
• Vorstellungen über Patient/innen und Angehörige (z.B. die Auffassung, dass Patient/innen im häuslichen Umfeld sterben und dabei eine/n Ansprechpartner/in wünschen)

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 30.03.2017