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CeTiCo - Versorgung tracheotomierter Patienten in der ambulanten Versorgung

Care of Tracheotomised Patients in the Community

 

Projektkennung VfD_CeTiCo_16_003810
Laufzeit von 12/2016 bis 06/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Im Forschungsvorhaben CeTiCo wird das Ziel verfolgt, empirisch gestützte Aussagen über Bedarfsgerechtigkeit, Bedingungsgefüge von Behandlungs- und Versorgungsprozessen, mögliche Optimierungserfolge und Best-Practice-Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Versorgungsmodells und die Förderung seiner Übertragbarkeit auf andere Kontexte und Regionen abzuleiten.
Hintergrund / Ziele Die Zahl tracheotomierter Patienten mit und ohne Beatmung steigt. Aufgrund komplexer Problem- und Bedarfslagen benötigen sie eine qualifizierte, multiprofessionelle Langzeitversorgung, bei der hohe Anforderungen an die Koordination und Kooperation der beteiligten Sektoren, Organisationen und Professionen bestehen. Herausforderungen zeigen sich insbesondere bei der Schnittstellengestaltung zwischen stationärer und ambulanter Versorgung sowie innerhalb des ambulanten Sektors. Zudem sind Hinweise auf fragwürdige und wenig transparente Handlungspraktiken in einzelnen Versorgungsbereichen sowie ungenügende Qualitätsstandards und Kontrollmöglichkeiten ernst zu nehmen und mit empirisch fundierten Konzepten und Strategien zu begegnen.
In einem Modellprojekt für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wird vor diesem Hintergrund eine integrierte Versorgung und Betreuung für tracheotomierte Patienten mit intensivem außerklinischen Versorgungsbedarf leitlinienorientiert optimiert. Flankiert wird dieses Modellprojekt durch eine externe wissenschaftliche Begleitung und Evaluation im Rahmen des Forschungsvorhabens CeTiCo. Darin werden drei Arbeitspakete umgesetzt, die in Form eines Mixed-Method-Designs aufeinander abgestimmt sind.
Methodik Es werden drei Arbeitspakete umgesetzt, die in Form eines Mixed-Method-Designs aufeinander abgestimmt sind:
(1)Ausgangsanalyse zur empirischen Exploration und Beschreibung der regio-nalen Bedarfs- und Angebotsstruktur sowie zur Erfassung der projektspezi-fischen inhaltlich-konzeptionellen und organisatorisch-strukturellen Aus-gangssituation. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Analyse und Weiterentwicklung der Versorgungsbedingungen und -aktivitäten sowie von deren nutzer- und systemseitigen Wirkungen.
(2)Prozess- und Ergebnisanalyse, wozu einerseits quantitative Nutzer- und Inanspruchnahmedaten analysiert, andererseits in Kooperation mit unter-schiedlichen Nutzer- und Akteursgruppen (Patienten, Angehörige, professi-onelle Akteure) qualitative Daten generiert werden; auf diese Weise sollen mittel- und langfristige Entwicklungen und Effekte antizipiert werden.
(3)Prozess- und Implementationsbegleitung; den Prinzipien partizipativer Praxisentwicklung wird das Projekt kontinuierlich wissenschaftlich begleitet und der damit intendierte Innovationsprozess reflexiv gesteuert.
Die Teilergebnisse der empirischen Arbeitspakete werden aufbereitet und mit den Daten der Prozess- und Implementationsbegleitung in einer summativen Analyse zusammengeführt.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 18)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 27)
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: 18)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: 230)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 0 bis 100 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 21.03.2017