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ROSE-TP4 - Versorgungssicherheit bei Pflegebedürftigkeit im ländlichen Gebiet

 

Projektkennung VfD_ROSE-TP4_16_003809
Laufzeit von 10/2016 bis 09/2019
Webseitehttps://www.hs-osnabrueck.de/rose/
Status des Projekts laufend
GesamtprojektDas lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland (ROSE)
ProjektkuerzelROSE

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie stellt sich die Versorgungssituation pflegebedürftiger, älterer Menschen in ländlichen Regionen dar?
Welche Probleme und Ressourcen zeigen sich in Bezug auf die Versorgungssicherheit bei Pflegebedürftigkeit älterer Menschen in der Primär- und Langzeitversorgung in der Region?
Hintergrund / Ziele Hintergrund
Die Auswirkungen der demographischen Entwicklung und der Anstieg chronischer Krankheiten in der Bevölkerung stellen ländlich geprägte Regionen vor multiple Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung. Um auch pflegebedürftigen älteren Menschen ein selbständiges Leben in ihrem zu Hause zu ermöglichen, sind lokale und regionale Handlungskonzepte erforderlich. Entsprechende Planungen stoßen aufgrund des Fehlens kleinräumiger Analysen der Versorgungssituation jedoch an ihre Grenzen. Fragen hinsichtlich des Zugangs oder der Entstehung von Versorgungsungleichheiten können daher nicht beantwortet werden.
Der Einsatz bewährter Verfahren zur Analyse lokaler Versorgungssituationen wie z. B. eines Community Health Assessment könnte entsprechende Grundlagen schaffen und somit einen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten.

Ziel
Ziel des Projektes ist es, eine Bestandsaufnahme der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung bei Pflegebedürftigkeit in ausgewählten Gemeinden vorzunehmen. Auf Basis der Ergebnisse sollen Vorschläge zur Rolle der Kommune in der Versorgungsgestaltung und Förderung der Zusammenarbeit der professionellen Leistungserbringer erarbeitet werden.
Methodik Die Studie ist Teilprojekt eines Forschungsverbundes zum lernenden Gesundheitssystem in zwei ländlich geprägten Regionen eines deutschen Flächenlandes. Untersucht wird explorativ je eine Gemeinde der beiden Modell-Regionen. Das Vorgehen orientiert sich an den Maßgaben eines Community Health Assessment und entspricht einem Mixed Method Design. Theoretische Grundlage für das Community Health Assessment ist das „Alliance-for-Community-Health-Assessment“-Modell von Klainberg et al. (1998), welches eine Fokussierung auf gesundheitliche Bedürfnisse, Versorgungsstrukturen sowie interdisziplinärer Teamarbeit erlaubt.
Ausgehend von den Parametern des Community Health Assessments werden verfügbare Gesundheitsdaten der Leistungsträger und statistischen Bundes-, Landes- und Gemeindebehörden zusammengestellt und durch leitfadengestützte Experteninterviews mit professionellen Akteuren sowie kommunalen Vertreter/innen ergänzt. Die quantitativen Daten werden deskriptiv analysiert und aufbereitet; die Analyse der qualitativen Daten erfolgt anhand inhaltsanalytischer Methoden.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 40)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: 3)
   MDK  (Stichprobengröße: 1)
   Stat. Landesamt  (Stichprobengröße: 1)
   Modell-Gemeinden  (Stichprobengröße: 2)
Studiendesign Mixed Method
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 24.05.2017