[Zurück zur Trefferliste]

Verhaltensauffälligkeiten im Vorfeld manifester Störungen in Kindertageseinrichtungen.

Versorgungs- und Unterstützungspfade aus Fachkräfte- und Elternperspektive.

 

Projektkennung VfD_16_003803
Laufzeit von 08/2016 bis 08/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche kindlichen Verhaltensweisen nehmen Eltern und frühpädagogische Fachkräfte als auffällig wahr?
Welche Faktoren moderieren die Einschätzungen von Eltern und frühpädagogischen Fachkräften in Bezug auf die Beurteilung kindlichen Verhaltens im Vorschulalter als auffällig?
Welche kindlichen Verhaltensweisen nehmen Eltern und frühpädagogische Fachkräfte als mögliche Warnhinweise für psychische Auffälligkeiten bei Vorschulkindern wahr?
Bei welchen Auffälligkeiten besteht aus Fachkräfte- Elternperspektive Handlungsbedarf?
Welche Versorgungspfade bestehen bei Hinweisen auf psychische Auffälligkeiten in Kindertageseinrichtungen aus Perspektive von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Eltern?
Hintergrund / Ziele Einen Schlüssel für Kinder und Familien zu einem frühen Zugang zu unterstützenden Maßnahmen des Gesundheitssystems und der Jugendhilfe bilden Kindertageseinrichtungen und somit die Arbeit der frühpädagogischen Fachkräfte. Obwohl sie qua ihrer Rolle wichtige Funktionen in Bezug auf die Erkennung von und den Umgang mit herausfordernden kindlichen Verhaltensweisen und des evtl. notwendigen diagnostischen Prozesses innehaben, ist bisher wenig über ihre Wahrnehmung von kindlichem Verhalten, ihrer eigenen Rolle im Umgang mit herausforderndem Verhalten und dem Zusammenhang mit ihren professionellen Kompetenzen bekannt. Empirische Ergebnisse weisen darauf hin, dass bei es bei der Kooperation zwischen Kindertageseinrichtung, weiteren Maßnahmen der Jugendhilfe und dem Gesundheitssystem bisher viele Barrieren gibt (Viernickel, 2013).
Ziel des Projektes ist es, die Einschätzung von Fachkräften und Eltern in Bezug auf das Verhalten von Kindern im Vorschulalter zu erfassen und zu vergleichen, um in einem 2. Erhebungsschritt die Versorgungspfade bei grenzwertig auffälligen und auffälligen Kindern anhand von Interviews mit fachkräften und Eltern zu rekonstruieren. Es sollen zudem aus den im ersten Erhebungsschritt erfassten Faktoren Daten bei Fachkräften und Eltern erhoben werden, die die Einschätzungdes kindlichen Verhaltens und das Inanspruchnahmeverhalten von Unterstützungsmaßnahmen bei Auffälligkeiten beeinflussen.
Methodik Im ersten Schritt soll in einer Querschnittsuntersuchung per standardisierten Fragebogenverfahren Fachkräfte und Eltern in Kindertageseinrichtungen zu ihrer Einschätzung der Verhaltensweisen von Kindern befragt werden. Die Ergebnisse werden an die ELtern rückgemeldet. Im zweiten Schritt sollen im Sinne einer Längschnittuntersuchung nach ca. einem Jahr Interviews mit Eltern und Fachkräften der Kinder geführt werden, bei denen in der ersten Untersuchung Auffälligkeiten festgestellt werden.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Längsschnittstudie

Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 3 bis 6 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 28.02.2017