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Psychometrische Überprüfung eines Fragebogens zur Erfassung von Bedürfnissen bei Kindern in der Pädiatrischen Onkologie (Kinder-Wunsch-Fragebogen für die Pädiatrische Onkologie - KiWuF-PädOnk)

 

Projektkennung VfD_16_003791
Laufzeit von 08/2016 bis 07/2019
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welches sind die psychometrischen Eigenschaften des Kinder-Wunsch-Fragebogens für die Pädiatrische Onkologie und welche Schlussfolgerungen ergeben sich daraus für einen routinemäßigen Einsatz in der Pädiatrischen Onkologie?
Verfügt der KiWuF-PädOnk über eine ausreichende interne Konsistenz?
Verfügt der KiWuF-PädOnk über eine ausreichende Validität?
Ist die Anwendung des KiWuF-PädOnk ökonomisch?
Entspricht der KiWuF-PädOnk den Anforderungen eines Item-Response-Modells (Rasch-Modell)?
Hintergrund / Ziele In Anbetracht der Tatsache, dass eine Krebsdiagnose im Kindesalter in sämtlichen Lebensbereichen des Kindes Veränderungen mit sich bringt, bedarf es einer systematischen Erfassung von Bedürfnissen bei den jungen Patienten, um eine individuelle, bedürfnisorientierte Behandlung gewährleisten zu können.
Mit dem Kinder-Wunsch-Fragebogen für die Pädiatrische Onkologie (KiWuF-PädOnk)liegt seit 2015 erstmals ein Instrument vor, das die Bedürfnisse acht- bis dreizehnjähriger Krebspatienten fokussiert und somit ein neues Feld der Versorgungsforschung im Bereich der Pädiatrischen Onkologie eröffnet. Als Grundlage für einen zielführenden Einsatz des Befragungsinstrumentes im klinischen Bereich sowie zu Forschungszwecken im akuten wie rehabilitativen Bereich, ist dessen psychometrische Überprüfung erforderlich. Das Ziel der Forschungsstudie ist demnach das erstmalige Vorhandensein eines psychometrisch gültigen Befragungsinstrumentes zur Erfassung von Bedürfnissen acht- bis dreizehnjähriger onkologisch erkrankter Kinder.
Methodik Zunächst wird die faktorielle Struktur des Fragebogens mittels explorativer und konfirmatorischer Faktorenanalyse überprüft. Die sich daraus ergebenden Faktoren werden dann über die Ermittlung von Cronbachs Alpha auf ihre interne Konsistenz hin untersucht. Von einer befriedigenden internen Konsistenz kann ab einem Wert von 0.8 ausgegangen werden. Zur weiteren Überprüfung des Maßes der internen Konsistenz könnte die Berechnung einer Test-Retest-Korrelation an einer Teilstichprobe hinzugezogen werden.
Die Überprüfung der Validität soll sich auf die Konstruktvalidität konzentrieren, die über konvergente und divergente Validität an einer Stichprobe ermittelt wird. Aufgrund von Alter und Schwere der Erkrankung des Teilnehmerklientels kommen zur Prüfung der Konstruktvalidität neben dem KiWuF-PädOnk lediglich zwei weitere Instrumente zur Anwendung. Zur Ermittlung der konvergenten Validität soll, aufgrund mangelnder Erhebungsinstrumente zum Bedürfniskonstrukt, die im Jahr 2000 erschienene revidierte Version des Fragebogens zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei Kindern und Jugendlichen(Kid-KINDL-R)mit Modul „Onkologie“ von Ravens-Sieberer und Bullinger, hinzugezogen werden. Zur Ermittlung der divergenten Validität wird das von Stiensmeier-Pelster, Schürmann & Duda entwickelte und im Jahr 2014 in dritter Auflage erschienene Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche(DIKJ) hinzugezogen.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung in Kliniken  (Stichprobengröße: 260)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 8 bis 13 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 08.11.2016