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Deutsche Ärzt/innen türkischer Herkunft - Deutsche Ärztinnen und Ärzte türkischer Herkunft

Positionierungsprozesse Hochqualifizierter im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Wandlungsprozessen, nationalstaatlichen Gesundheitssystemen und transnationalen Netzwerken

 

Projektkennung VfD_Deutsche_Ärzt/i_09_003776
Laufzeit von 10/2009 bis 10/2016
Webseitehttp://www.xing.com/profile/Lisa_Peppler
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Strategien verfolgen die Ärztinnen und Ärzte türkischer Herkunft zur gesellschaftlichen und professionellen Positionierung in der Bundesrepublik?
Hintergrund / Ziele In meiner Dissertation analysiere ich die türkisch-deutsche Medizinermigration seit den 1960er Jahren sowie die gesellschaftlichen und professionellen Positionierungsprozesse von migrierten und postmigrantischen Ärztinnen und Ärzten türkischer Herkunft in der Bundesrepublik. Ausgehend von 29 Leitfaden- und drei Experteninterviews wird gezeigt, wie sich gesellschaftlicher Wandel, Bildungs-, Gesundheits- und Migrationspolitik beider Länder in den transnationalen (Berufs-)Biographien der Medizinerinnen und Mediziner niederschlagen. Zentrale Aspekte stellen dabei erstens das Spannungsverhältnis zwischen Ethnisierungs- und Professionalisierungsprozessen dar; zweitens die Verknüpfung von medizinischem Wissen und ärztlicher Praxis; drittens der Charakter der ärztlichen Profession, die sich zwar als eine internationale Scientific Community versteht, zugleich jedoch sowohl in der Türkei als auch in Deutschland nationalstaatlichen Gesetzen unterliegt.
Methodik Leitfadeninterviews mit 29 migrierten und postmigrantischen Ärztinnen und Ärzten türkischer Herkunft,
Experteninterviews mit drei (ehemaligen) Vorstandsvorsitzenden von deutsch-türkischen Ärzteorganisationen
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 32)
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign qualitative Interviewstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 30 bis 80 Jahre
Ergebnisse Teilergebnis:
Seit den 1980er Jahren haben sich ethnische Versorgungsstrukturen in der Bundesrepublik herausgebildet, die damit zusammenhängen, dass türkische Patient/innen zumeist türkische Ärzt/innen aufsuchen und diese sich wiederum für >ihre< Klientel verantwortlich fühlen.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 08.11.2016