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CMD-Centers - Inanspruchnahmeprofil von Patienten in Sprechstunden für Schmerzen und Funktionsstörungen des stomatognathen Systems an deutschen Universitätsklinika.

Eine anonymisierte Befragung von Neupatienten mittels Briefkarten.

 

Projektkennung VfD_CMD-Centers_16_003768
Laufzeit von 07/2016 bis 10/2018
Webseitehttps://www.researchgate.net/project/German-CMD-Centers-Study
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Welche Patienten (Alter, Geschlecht) besuchen Funktionssprechstunden?
Welchen geographischen Einzugsbereich hat eine Funktionssprechstunde?
Wieviele und welche Ärzte/ medizinische Fachberufe wurden von Patienten vor einer Vorstellung in der Sprechstunde bereits aufgesucht?
Wie lange haben Patienten bereits Beschwerden, wenn Sie in einer Funktionssprechstunde vorstellig werden?
Wo haben die Patienten Beschwerden (Körper/Gesichtsregion)?
Wie stark waren die Beschwerden der Patienten in den letzten 6 Monaten?
Welche Begleitsymptomatik haben die Patienten?
Gibt es Unterschiede zwischen den teilnehmenden Standorten?
Hintergrund / Ziele Die Studie soll die explorativ die Patientenstruktur, welche Funktionssprechstunden versorgen darstellen um
• Den Stellenwert der Sprechstunden in der zahnärztlichen / schmerztherapeutischen Versorgung abzuschätzen.
• Einfluß von Versorgungsvariablen und Inanspruchnahme der Sprechstunden aufzuklären.
• Aussagen über die Vergleichbarkeit von Ergebnissen aus Funktionssprechstunden allgemein sowie speziell in der Literatur zu ermöglichen
• Forschungsfragen und Hypothesengenerierung für Verbund- und Einzelforschung auf dem Gebiet der zahnärztlichen/ schmerztherapeutischen Therapie anzustoßen.
Methodik Für die Befragung werden alle neuen Patienten die eine Funktionssprechstunde an einem Universitätsklinikum, daß „teilnehmende Einrichtung“ ist, besuchen eingeladen.
Patientendaten:
Die Daten werden mit Briefkarten erhoben. Die Fragen und Skalierung orientieren sich an den Forschungsfragen und deren Entsprechungen im deutschen Schmerzfragebogen und der Beschwerdeliste. Die Gesamtzahl der zu beantworteten Fragen beträgt 9 zum ersten Besuchstermin in der Sprechstunde. Ein zweiseitiger Handzettel enthält eine kurze Aufklärung über die anonymisierte Datenerhebung und –verarbeitung, bei Teilnahme an der Befragung durch Absenden (Einwilligung) der Karte.

Die Briefkarten werden – zusammen mit einem Informationsblatt an den Patienten ausgehändigt – Dem Patient obliegt seine Teilnahme durch Absenden der Karte.
Die Briefkarten werden am Universitätsklinikum Tübingen beim Empfänger (Studienleiter) gesammelt, digitalisiert und in eine Datenbank eingegeben. Diese Datenbank wird allen teilnehmenden Einrichtungen zur Auswertung zur Verfügung gestellt.

Die eingesandten Briefkarten werden 10 Jahre nach Studienabschluß an der Empfängeradresse archiviert, um eine Datenprüfung zu ermöglichen.
Die statistische Auswertung folgt der Maßgabe explorativer Datenanalyse. Hierbei kommen zuvorderst Häufigkeitsverteilungen der erhobenen Variablen und die qualitative Musteraufkärung mittels graphischer Abbildungen.
Einzugsgebiete werden mittels GIS-Daten der PLZ-Ziffern in einer Landkarte quantifiziert und soweit verfügbar gegen GIS-Daten zahnärztlicher Versorgung (Praxendichte, Tätigkeitsschwerpunkte) verglichen.
Die Verteilung von Beschwerde und Sozialdaten (Alter, Geschlecht) werden zwischen den Standorten verglichen. Alle Vergleiche folgen der Nullhypothese, daß mit einer Irrtumswahrscheinlichkeit von 5% kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Patienten an den Standorten besteht. Identifizierte Unterschiede werden über Einrichtungsdaten aufgeklärt.
Weiter exploriert werden Zusammenhänge zwischen Alter/Geschlecht, Artzkontkate, Beschwerdedauer, -intensität und Begleitsymptomen in einem multivariaten Modell.
Bewertung von Einflußvariablen auf Skalen
Zur Prüfung von Zusammenhängen werden erkannte Muster werden mit Chi-Square Test auf dem Niveau einer Irrtumswahrscheinlichkeit erster Art von 5% und der Nullhypothese keines statistisch relevanten Unterschiedes getestet.

Einrichtungsdaten:
Die Einrichtungen liefern zur Einordnung der Versorgungsleistung:
• Zeitumfang der Sprechstunde (Wochentage, Uhrzeit)
• Personelle Ausstattung der Sprechstunde (Anzahl der Ärzte)
• Ggf. Gebühren/ Eigenanteile der Patienten (in EUR)
• Stichtag der Ausgabe der Briefkarten
• Datum der letzten Ausgabe (Zur Errechnung des Erhebungszeitraums)
• Anzahl der insgesamt aufgenommenen Neupatienten im Erhebungszeitraum zur Berechnung des Drop-outs
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 1.000)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 27.09.2016