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Präferenzen und Defizite in der hebammenrelevanten Versorgung in Deutschland aus Sicht der Nutzerinnen und Hebammen

Eine qualitative explorative Untersuchung

 

Projektkennung VfD_15_003739
Laufzeit von 04/2015 bis 03/2016
Webseitehttp://www.medizin.uni-halle.de/index.php?id=5170&L=0&BF=1
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Ziele der Forschungsarbeit sind die Identifizierung von Präferenzen
hinsichtlich der Gesundheitsversorgung durch Hebammen aus Sicht der
Nutzerinnen und Hebammen sowie die Ableitung dominanter Themen für die
Gesundheitsversorgung durch Hebammen und für die Forschung in
Deutschland.
Hintergrund / Ziele International wird ein Mangel an hebammenrelevanter Forschung beklagt,
die die evidenzbasierte Gesundheitsversorgung durch Hebammen leiten und
begründen könnte. In Deutschland gibt es bislang weder eine
Forschungsagenda noch eine explizite Erhebung der Prioritäten von
Nutzerinnen (Frauen, Lebensgemeinschaften, Familien) hinsichtlich ihrer
Gesundheitsversorgung durch Hebammen. Jedoch wird die Einbeziehung
der Nutzer/innen bereits bei der Festlegung von Forschungsprioritäten und
der Formulierung spezifischer Forschungsfragen gefordert [1], um nicht
Versorgungsprobleme, Interventionen oder Outcomes zu untersuchen, die
die eigentlichen Bedürfnisse, Interessen und Präferenzen der Nutzer/innen
verfehlen.
Methodik Die qualitative explorative Arbeit ist angelehnt an die Hermeneutik nach
Gadamer [2], die das vertiefte und möglichst umfassende Verstehen der
jeweils anderen Sichtweisen zum Ziel hat. Dieses wird durch den offenen
und reflektierten Dialog des Forschungsteams mit den Teilnehmerinnen
bzw. dem Textmaterial und einen iterativen Datenerhebungs- und
Analyseprozess realisiert.
Um subjektiv wahrgenommene Versorgungspräferenzen und -defizite zu
erfassen, werden im Rahmen der 12-monatigen Projektlaufzeit 14
Fokusgruppengespräche mit Nutzerinnen und Hebammen aus zwei
verschiedenen Bundesländern durchgeführt. Die Teilnehmerinnen werden
durch ein kontrastierendes Sampling anhand von unterschiedlichen
personenbezogenen Merkmalen zur Teilnahme eingeladen. Ein
nachfolgendes Telefongespräch dient der Klärung von Unverständlichkeiten
im Textmaterial, um ein datenbasiertes Verstehen zu fördern. Die Rechte
der Nutzerinnen und Hebammen als Teilnehmende werden sichergestellt.
In der Analyse werden Anhaltspunkte für wichtige Inhalte und Aspekte der
Gesundheitsversorgung und deren Bedeutung für die Nutzerinnen und
Hebammen in ihrem jeweiligen Kontext identifiziert, die sich u.a. auf
Versorgungszeitpunkte, -aspekte, -bedingungen, -einflüsse, Interventionen
und Outcomes beziehen können.
Datenbasis Primärdaten
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 70)
Studiendesign qualitative explorative Untersuchung
Untersuchte Geschlechter weiblich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 13.04.2016