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REFACE - REFACE (Renal Function in Ambulatory CarE.)

Verbesserung der Versorgung und Kooperation mit Nephrologen bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion in der Hausarztpraxis.

 

Projektkennung VfD_REFACE_14_003706
Laufzeit von 01/2014 bis 03/2017
Webseitehttp://www2.medizin.uni-greifswald.de/icm/index.php?id=555
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Unsere Hypothese ist, dass die Qualität der ambulanten hausärztlichen Versorgung von Patienten mit chronischer Niereninsuffizienz in Teilbereichen unzureichend ist, insbesondere das Erkennen und Dokumentieren der chronischen Niereninsuffizienz sowie die Behandlung von Risikofaktoren, Komorbiditäten und Zweiterkrankungen der chronischen Niereninsuffizienz und die Überweisung zum Nephrologen.
Hintergrund / Ziele Wir überprüfen diese Hypothese mittels einer prospektiven Direkterhebung in 30 Hausarztpraxen sowie längsschnittlich mit Hilfe bereits vorhandener Abrechnungsdaten, labormedizinischen und klinischen Daten von 2300 Probanden aus der bevölkerungsepidemiologischen SHIP-Studie aus den Jahren 2002-2013. Wir haben Zugang zu diesen bereits vorhandenen SHIP-Daten über die Stellung eines Datennutzungsantrags.
Wir nehmen weiterhin an, dass es Barrieren bei der Kooperation von Hausärzten mit Nephrologen gibt. Diese Schnittstelle werden wir in Fokusgruppen untersuchen.
Auf der Grundlage der Ergebnisse unserer Untersuchungen möchten wir eine DGfN/ DEGAM S3 Leitlinie zum „Management der chronischen Niereninsuffizienz in der Hausarztpraxis“ erstellen. Wir werden im Rahmen der Projekte Qualitätsindikatoren für das Management der chronischen Niereninsuffizienz in der Hausarztpraxis entwickeln sowie einen Vorschlag für eine Schnittstellendefinition Hausarztpraxis - Nephrologie bei chronischer Niereninsuffizienz.
Methodik Wir überprüfen diese Hypothese mittels einer prospektiven Direkterhebung in 30 Hausarztpraxen sowie längsschnittlich mit Hilfe bereits vorhandener Abrechnungsdaten, labormedizinischen und klinischen Daten von 2300 Probanden aus der bevölkerungsepidemiologischen SHIP-Studie aus den Jahren 2002-2013. Wir haben Zugang zu diesen bereits vorhandenen SHIP-Daten über die Stellung eines Datennutzungsantrags.
Wir nehmen weiterhin an, dass es Barrieren bei der Kooperation von Hausärzten mit Nephrologen gibt. Diese Schnittstelle werden wir in Fokusgruppen untersuchen.
Auf der Grundlage der Ergebnisse unserer Untersuchungen möchten wir eine DGfN/ DEGAM S3 Leitlinie zum „Management der chronischen Niereninsuffizienz in der Hausarztpraxis“ erstellen. Wir werden im Rahmen der Projekte Qualitätsindikatoren für das Management der chronischen Niereninsuffizienz in der Hausarztpraxis entwickeln sowie einen Vorschlag für eine Schnittstellendefinition Hausarztpraxis - Nephrologie bei chronischer Niereninsuffizienz.
Datenbasis Primärdaten
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: 600)
Sekundärdaten
   Krankenhäuser  (Stichprobengröße: 2.300)
Studiendesign Querschnittstudie
Längsschnittstudie
Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 23.12.2015