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DeTaMAKS - Nichtmedikamentöse Aktivierungsmaßnahme für Menschen mit Demenz in der Tagespflege mit telefonischer Angehörigen-Kurzintervention zur Stärkung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf

 

Projektkennung VfD_DeTaMAKS_14_003662
Laufzeit von 04/2014 bis 03/2017
Webseitewww.gkv-spitzenverband.de/pflegeversicherung/forschung/modellprojekte/pflege_laufende_projekte_8/detamaks.jsp
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie ausgeprägt wirkt „MAKS-T“ bei zu Hause lebenden Menschen mit Demenz – insbesondere auf die alltagspraktischen Fähigkeiten (primäre Zielgröße für die 6-monatige Interventionsphase)?
Wie stark lässt sich durch die Kombination aus „MAKS-T“ und telefonischer Angehörigen-Kurzintervention die pflegerische Belastung der Angehörigen senken?
Wie intensiv (an wie vielen Tagen in der Woche) muss „MAKS-T“ in der Tagespflege angewandt werden, damit es wirkt?
Wie stark kann der Verbleib in der Häuslichkeit durch die Intervention gefördert werden (wichtige Zielgröße für die 2-Jahres-Auswertung)?
Hintergrund / Ziele Die multimodale, nicht-medikamentöse „MAKS“-Therapie wurde bereits in Pflegeheimen erprobt. Sie wird im Rahmen des zum 01.04.2014 begonnenen, GKV-geförderten „DeTaMAKS“-Projekts für die Verwendung in Tagespflege-Einrichtungen angepasst („MAKS-T“) und mit einer telefonischen Angehörigenintervention kombiniert.

„MAKS-T“ umfasst täglich spezifische motorische, alltagspraktische und kognitive Übungsmodule in der Gruppe (soziale Interaktion). In der sechsmonatigen Interventionsphase, in der „MAKS-T“ an allen Arbeitstagen in Gruppen von zehn bis elf Teilnehmern standardisiert in den Tagespflegen durchgeführt wird, erfolgt auch die dreimalige telefonische Angehörigenkurzintervention mit psychoedukativen Inhalten zu Selbstmanagement und Stressreduktion in der häuslichen Pflege.

Ziele:
1) Weiterentwicklung von präventiven und rehabilitativen Ansätzen:
2) Senkung der pflegerischen Belastung der Angehörigen
3) Die Ziele 1 und 2 führen mittel- und langfristig zu einer Verbesserung der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf sowie zu einer Verbesserung der Kosteneffizienz („Tagespflege statt Pflegeheim“)
Methodik Zur Überprüfung der Fragestellungen wird eine cluster-randomisierte, kontrollierte, multizentrische, prospektive Verlaufsstudie mit sechsmonatiger Interventionsphase und zweijährigem Erhebungszeitraum durchgeführt. Eingeschlossen werden Tagespflege-Gäste mit „mild cognitive impairment“, leichter oder mittelschwerer nicht-vaskulärer Demenz und ihre pflegenden Angehörigen, von denen ca. drei Viertel jünger als 65 Jahre sein sollen. Die 34 Tagespflege-Einrichtungen wurden in den jeweiligen Studienregionen randomisiert.
Die primäre Zielgröße, die alltagspraktischen Fähigkeiten der Tagespflege-Gäste, wird mit dem „Erlangen Test of Activities of daily living in individuals with Mild degenerative dementia“ (ETAM) im Prä-Post-Vergleich erhoben. Zudem werden zu Interventionsbeginn und nach 6, 12 und 24 Monaten computergestützte Telefoninterviews (CATI) mit den pflegenden Angehörigen geführt, um Auskunft über die Entwicklung der Situation bezogen auf die Angehörigen, die Tagespflege-Gäste und die Versorgung zugewinnen.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 460)
   Testung  (Stichprobengröße: 460)
Studiendesign Längsschnittstudie
Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.08.2016