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Determinanten und Implikationen fortgesetzter Therapie am Lebensende von Krebspatienten aus Sicht der Angehörigen

 

Projektkennung VfD_15_003660
Laufzeit von 03/2015 bis 02/2016
Webseitehttps://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Determinanten-Therapie-Krebspatienten.138744.0.html
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Phase 1:
a)Wie hoch fällt der Anteil an hinterbliebenen Angehörigen aus, die retrospektiv fortgesetzte Therapie am Lebensende beobachtet haben? (deskriptiver Zielparameter)
b)Kommt es nach fortgesetzter Therapie am Lebensende bei Angehörigen häufiger post mortem zu Bedauern der Behandlungsentscheidungen? (primärer Zielparameter)
c) Kommt es häufiger zu besonderen Belastungen (komplizierte Trauer oder negativere Bewertung des Sterbeprozesses? (sekundäre Zielparameter)
Phase 2:
d) Welche Heuristiken wählen Angehörige bei Mitwirkung an
Behandlungsentscheidungen bezüglich fortgesetzter Therapie am Lebensende?
e) Welche kontextuellen Faktoren sind bei den Behandlungsentscheidungen von Relevanz (zeitliche und persönliche Ressourcen, institutionelle Determinanten, soziale Erwartungen)?
Hintergrund / Ziele Die Häufigkeit aggressiver Therapie in den letzten Lebenswochen von Krebspatienten nimmt ohne signifikante Lebensverlängerung oder höhere Lebensqualität stetig zu. Ziele: Da aggressive Therapie am Lebensende allgemein und speziell auch aus Angehörigenperspektive in Deutschland wenig untersucht ist, soll die deskriptive Studie 1)erste Eindrücke zur Häufigkeit aus Sicht betroffener Angehöriger geben, sowie 2)bestimmen, inwieweit posthum häufiger Bedauern darüber geäußert wird. Vor allem aber kennzeichnend für Versorgungsforschung sollen 3) die Prozessqualität von Therapie am Lebensende, Rahmenbedingungen der Routineversorgung und versorgungspraktisch relevante Entscheidungsabläufe aus Angehörigensicht beschrieben werden.
Methodik Deskriptive Querschnittsstudie mit mixed methods Ansatz, der einen Survey von N=230 Angehörigen und Interviews mit einer Gruppe von max. N=20 Angehörigen und mit einer Gruppe von max. N=20 noch am Sterbeprozess teilhabenden Angehörigen kombiniert.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 230)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 20)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 18.04.2017