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Pro MBOR - Formative Prozessevaluation zur medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) im Kompetenzzentrum Bad Rothenfelde

 

Projektkennung VfD_Pro_MBOR_14_003637
Laufzeit von 07/2014 bis 06/2016
Webseitehttp://www.klinik-muensterland.de; http://www.ifr-norderney.de/aktuelles/aktuelles.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Im Rahmen des Projektes KoMBOR soll die Zusammenführung der MBOR Konzepte dreier Rehabilitationseinrichtungen in einem gemeinsamen „Kompetenzzentrums medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation Bad Rothenfelde“ wissenschaftlich begleitet und im Hinblick auf die Abläufe und die Qualität der Zusammenarbeit formativ evaluiert werden.
Die Güte der Zuweisung, der Zusammenarbeit (Kommunikation, Kooperation, Informationsflüsse) und die Qualität der Durchführung berufsbezogener Maßnahmen, insbesondere des Arbeitsplatztrainings für Rehabilitanden aus drei Reha Einrichtungen an einem Standort, soll (a) mit qualitativen und quantitativen Methoden bewertet und analysiert werden. Die Analyse und Bewertung soll (b) in eine Vereinbarung gemeinsamer Optimierungsziele und -Pläne münden, deren Umsetzung in regelmäßigen Abständen (halbjährlich) überprüft wird. Außerdem soll (c) eine Analyse des personellen und sonstigen Aufwandes der MBOR und der Kooperation vorgenommen werden. Weitere Ergebnisse der Studie sollen sein: (d) die Etablierung eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements in Abstimmung mit den Qualitätsmanagementbeauftragten (QMB) der Einrichtungen sowie (e) Empfehlungen zur Umsetzung des einrichtungsübergreifenden Betriebes eines beruflichen Trainingszentrums.
Hintergrund / Ziele Medizinisch-beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) wird als effektive Intervention für Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen angesehen (Bethge, 2010, 2011; Bethge et al., 2012a, 2012b; 2011a, 2011b, 2010; Streibelt, Hansmeier & Müller-Fahrnow, 2006; Streibelt & Buschmann-Steinhage, 2011).
Der klinikübergreifende Betrieb eines Zentrums für medizinisch-berufliche Rehabilitation durch drei Rehabilitationseinrichtungen birgt viele Potentiale und Synergien, aber auch Herausforderungen. Einerseits wird eine Ausstattung ermöglicht, mit der flexibel vielfältige Arbeitsanforderungen simuliert werden können und die indikations-übergreifend genutzt werden kann. Zugleich geht eine Kooperation, auch wenn sie zunächst nur einen Teilbereich der Organisation betrifft, mit Veränderungen der gesamten Organisation einher. So müssen nicht nur die Abläufe der berufsbezogenen Maßnahmen und des Arbeitsplatztrainings, sondern auch sensible Qualitätsaspekte wie z.B. der Einsatz von Messinstrumenten, die Datenschutzkonzepte oder das Notfallmanagement aufeinander abgestimmt werden. Das Projekt Pro MBIT hat zum Ziel, diesen Entwicklungsprozess wissenschaftlich zu begleiten und formativ zu evaluieren.
Methodik Im Überblick umfasst die Prozessevaluation die folgenden Schritte:
(1) Interviews und schriftliche Befragungen von Patienten zur MBOR und zum Gesundheits- und beruflichen Status in den drei Einrichtungen
(2) Interviews und schriftliche Befragungen von Mitarbeitern zur Zufriedenheit mit der MBOR im Kompentenzzentrum
(3) Durch von Fokusgruppen (Qualitätszirkel) mit Mitarbeitern zur Formulierung von Optimierungszielen, Erstellen eines Maßnahmenkatalogs , der Planung der Umsetzung dieser Maßnahmen sowie zur Evaluation der Umsetzung.
(4) Erstellen von Empfehlungen zur Umsetzung eines klinikübergreifenden Betriebes eines Zentrums für medizinisch-berufliche Rehabilitation.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 100)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 40)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 3)
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: 10)
Studiendesign Querschnittstudie
Beobachtungsstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 0 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 27.05.2015