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LUTS - Lower Urinary Tract Symptoms, ein deutsch-dänisches Projekt.

Harninkontinez in der Fehmarnbelt-Region.

 

Projektkennung VfD_LUTS_12_003627
Laufzeit von 02/2012 bis 02/2015
Webseitehttp://www.sozmed.uni-luebeck.de/Forschung/FB+I+_+Sozialmedizin+und+Evidenzbasierte+Medizin/LUTS.html
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Bezeichnung Lower Urinary Tract Symptoms umfasst unterschiedliche Krankheitssymptome der unteren Harnwege, wie beispielweise vermehrten Harndrang, Harnabgang bei Lachen, Husten oder Niesen, unkontrollierten Harnabgang. Es ist bekannt, dass viele Frauen von diesen Problemen betroffen sind.

Das Projekt richtet sich an Frauen (ab 18 Jahren) und niedergelassene Hausärzte in der Fehmarnbelt-Region. In dem Projekt sollen mehrere Fragen untersucht werden:

Wie viele Frauen sind von unfreiwilligem Harnverlust betroffen?
Welche Auswirkungen hat der unfreiwillige Harnverlust auf ihr Alltagsleben?
Welche Hilfsangebote nehmen die Frauen in Anspruch und wie bewerten sie diese?
Welche Rolle spielt das Thema Harninkontinenz im Praxisalltag der niedergelassenen Ärzte?
Welche diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten werden eingesetzt?
Hintergrund / Ziele Während der Projektlaufzeit (2012 bis 2014) werden 4.000 dänische und 4.000 deutsche Frauen sowie alle Haus- und Allgemeinärzte (n=611) aus der Fehmarnbelt-Region mit einem Fragebogen angeschrieben. Nach Datenerhebung und Auswertung sind Treffen geplant, in denen die Ergebnisse der Allgemeinbevölkerung und den Ärzten vorgestellt und mit ihnen diskutiert werden können.
Zunächst müssen die Fragebögen jedoch entwickelt - u.a. mittels Fokusgruppen und kognitiven Interviews - sowie nach internationalen Standards validiert werden.

Das übergeordnete Ziel von LUTS liegt in der Schaffung einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Versorgung von Frauen mit Harninkontinenz und der Erhöhung der Qualität von Diagnostik und Behandlung dieser Frauen.
Methodik Harninkontinez ist -nicht nur in der Fehmarnbelt-Region- ein Tabu-Thema. In einem mixed-methods-Ansatz sollten sowohl Frauen als auch Ärzte zur Häufigkeit der Harninkontinez und zu möglichen Barrieren einer guten medizinsichen Versorgung befragt (mündlich / schriftlich) werden. Zu der schriftlichen Befragung wurden 8.000 und alle niedergelassenen Hausärzte in der Fehmarnbeltregion eingeladen.
Datenbasis Primärdaten
Studiendesign Querschnittstudie
Qualitative Studie (Fokusgruppen, Einzelinterviews)
Untersuchte Geschlechter weiblich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 100 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.05.2015