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KIREZplus - Zugang zur stationären Kinderrehabilitation: Barrieren und Potentiale – eine Projektsynthese mit Handlungsleitfäden für die Praxis

 

Projektkennung VfD_KIREZplus_14_003595
Laufzeit von 04/2014 bis 01/2016
Webseitehttp://ims.uni-halle.de/forschung/forschungsprojekte/laufende_projekte/kirezplus/
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Folgende Fragestellungen werden explorativ analysiert:

1. Welche Barrieren existieren bei der Bedarfserkennung auf Seiten der Kinder(fach)- und Ju-gend(fach)ärzte (z.B. Kommunikations-und Kooperationsbarrieren zwischen den Akteuren, Wissensdefizite bzgl. der Bedarfserkennung und Einleitung von Reha-Maßnahmen)?

2. Mit welchen Herausforderungen sehen sich Ärzte beim Antragsverfahren konfrontiert (z.B. leistungsträgerbezogene Kriterien des Antragsverfahrens, ICF-Berücksichtigung)?

3. Welche Möglichkeiten zur Optimierung des Antragsverfahrens sehen die Kinder(fach)-und Jugend(fach)ärzte, sowohl auf Seiten der Träger als auch auf Seiten der Ärzte selbst?
Hintergrund / Ziele Als zentrale Akteure im Antrags- und Zuweisungsverfahren zu stationären Rehabilitationsmaßnahmen bei Kindern und Jugendlichen kommt niedergelassenen Ärzten eine wichtige Gatekeeper-Funktion zu. Sinkende Antragszahlen im Bereich der stationären Kinderrehabilitation in den letzten Jahren deuten auf eine Zugangsproblematik hin. Ergebnisse aus der Erwachsenenrehabilitation zeigen, dass Ärzte mit verschiedenen Problemen im Zuweisungs- und Antragsverfahren von Rehamaßnahmen konfrontiert sind. Inwieweit dies auch auf den Bereich der Kinderrehabilitation zutrifft, ist bislang nicht explizit untersucht.

Ziel des Projektes ist es, Probleme und Handlungsbarrieren aus Kinder- und Jugendarztsicht zum Rehabilitationsverfahren (bzgl. Bedarfserkennung, Antrags-und Bewilligungsverfahren) bei der DRV Mitteldeutschland zu identifizieren, daran anknüpfend Perspektiven zur Verringerung dieser Barrieren aus Arztperspektive zu erarbeiten und in adressaten-gerechte Medien umzusetzen.
Methodik Die Untersuchung ist als konsekutive, zweistufige qualitative Analyse angelegt. Die empirische Datenerhebung erfolgt in einer 1. Projektphase mittels leitfadengestützter Einzelinterviews (face-to-face) sowie Fokusgruppendiskussionen mit niedergelassenen Kinder- und Jugendärzten aus Mitteldeutschland. Die Gespräche werden digital aufgezeichnet, transkribiert und inhaltsanalytisch mit MAXQDA-Software ausgewertet.

In einer 2. Projektphase werden die Erkenntnisse im Rahmen einer Expertenrunde validiert und anschließend in adressatengerechten Informationskonzepten umgesetzt werden.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 25)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 3)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 0 bis 18 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 30.03.2015