[Zurück zur Trefferliste]

WorkSafeMEd - WorkSafeMed - Arbeitsbedingungen, Sicherheitskultur und Patientensicherheit in Krankenhäusern - welche Prädiktoren lassen sich für die Sicherheit des Medikationsprozesses beschreiben?

Working conditions, safety culture and patient safety in hospitals: what predicts the safety of the medication process?

 

Projektkennung VfD_WorkSafeMEd_14_003582
Laufzeit von 08/2014 bis 01/2017
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ausgehend von einer aktuellen Erhebung soll der Zusammenhang zwischen Arbeitszufriedenheit bzw.-bedingungen, Sicherheitskultur (Patienten & Arbeitsschutz), Fehlern im Medikationsprozess und unerwünschten Ereignissen untersucht werden.
Hintergrund / Ziele Es gibt eine zunehmende Arbeitsverdichtung für Krankenhauspersonal und die damit zusammen hängende Zunahme beruflicher Belastung. Internationale Studien haben einen Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen, Arbeitszufriedenheit und Sicherheitskultur einerseits und dem Auftreten von Fehlern andererseits gezeigt. In der UKT-internen Vorstudie (ABSK) konnte ein deutlicher Zusammenhang zwischen Arbeitsschutz und Patientensicherheitskultur gezeigt werden.
Ziel der WorkSafeMed-Studie ist es daher, den Zusammenhang zwischen wahrgenommenen Arbeitsbedingungen von Mitarbeitenden im Klinikalltag, der wahrgenommenen Sicherheitskultur im Krankenhaus/in den Abteilungen und dem Auftreten von Fehlern in der Dokumentation des Medikationsprozesses zu untersuchen.
Methodik Es handelt sich um eine multizentrische Querschnittstudie an den zwei Unikliniken Tübingen und Bonn, die die Assoziation zwischen Arbeitszufriedenheit, -bedingungen, -sicherheitskultur und der Patientensicherheitskultur einerseits und dem Auftreten von Fehlern im Medikationsprozess andererseits untersucht.
Zur Erfassung von Sicherheitskultur und Arbeitsbedingungen wird eine Befragung mit möglichst allen Pflegekräften und Ärzten der teilnehmenden bettenführenden Stationen durchgeführt (d.h. keine Funktionsabteilungen, Intensivstationen oder ambulante Dienste). Zusätzlich werden Chart Review im Hinblick auf Formfehler im Medikationsprozess untersucht und Routinedaten (wie CaseMix Index, Liegedauer etc) erhoben.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 2.500)
Sekundärdaten
   Krankenhäuser  (Stichprobengröße: 1.000)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 20 bis 65 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 17.04.2015