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GesKom - Gestisch-kommunikatives Handeln als Bindeglied zwischen Sprache und Handeln bei Menschen mit Demenz

 

Projektkennung VfD_GesKom_11_003524
Laufzeit von 02/2011 bis 02/2015
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie gestaltet sich die verbale und nonverbale Interaktion zwischen Pflegenden und Menschen mit fortgeschrittener Demenz, wenn die Pflegenden durch symbolische Spiegelung einer Geste eine Handlung sinnbildlich darstellen, mit dem Ziel, die zu pflegende Person dahin zu führen, die damit verbundene Handlung eigenaktiv umsetzen zu können?
Hintergrund / Ziele Ziel dieser Studie ist, die inkorporierte Handlungsroutine von Pflegeexpertinnen für wahrnehmungsbeeinträchtigte Menschen zu gestisch-kommunikativen Handlungen zu erkunden. Herausgearbeitet werden soll die handlungspraktische Sicht, d. h. „wie“ sich die verbale und nonverbale Interaktionsbeziehung gestaltet. Die Untersuchung soll die theoretischen und handlungspraktischen Kenntnisse zur nonverbalen Kommunikation bei Menschen mit schwerer Demenz erweitern, um deren Selbstbestimmung zu fördern und ihre Abhängigkeit zu verringern. Aktuell liegen keine empirischen Studien hierzu vor.
Methodik Es wurde ein rekonstruktiv-praxeologischer Forschungsansatz gewählt. Die videografisch angelegte Untersuchung folgt den Prinzipien der dokumentarischen Interpretation nach Bohnsack.
Stichprobe/Setting: Zwei Fallanalysen von jeweils einer Pflegeexpertin (Praxisbegleiterin Basale Stimulation in der Pflege) die Erfahrungen mit gestisch-kommunikativen Handeln bei Menschen mit schwerer Demenz besitzen und einer Person mit schwerer Demenz wurden und werden durchge-führt. Es handelt um pflegerische Handlungssituationen und –interaktionen bei gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens..
Datenbasis Primärdaten
   Beobachtungen  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Beobachtungsstudie
Komparative Fallanalyse
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Eine Pilotphase wurde durchgeführt. Eine Videoauswertungsmaske mit dem Videotranskriptionssystem ElAN wurde modifiziert und erstellt. Die Datenerhebung von sechs Fällen wurde durchgeführt.
Der Zentrale Fall wurde in vier Arbeitsschritten mikroanalytisch Analysiert. Merkmale des zentralen Falles sind in der Ergebnisdarstellung.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 02.12.2015