[Zurück zur Trefferliste]

Reha-Info - Reha-bezogener Informationsbedarf bei DRV-Versicherten

 

Projektkennung VfD_Reha-Info_14_003499
Laufzeit von 04/2014 bis 12/2015
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) In dieser Studie sollen in drei unterschiedlichen Gruppen von Versicherten, die eine unterschiedliche Nähe zum Thema Rehabilitation aufweisen, folgende Fragestellungen untersucht werden:
1) Versicherte ohne Reha-Erfahrung und ohne Reha-Antrag:
Welche Informationen rund um die Rehabilitation stehen Versicherten der DRV generell zur Verfügung? Woher beziehen sie ihre Informationen? Sind sie so informiert, dass sie im Bedarfsfall eine Reha in Anspruch nehmen könnten?
2) Versicherte mit einem bewilligten Reha-Antrag vor Antritt der Reha:
Über welche Informationen verfügen Antragsteller mit bewilligtem Antrag, um sich konkret auf die anstehende Maßnahme vorzubereiten? Wo finden sie diese Informationen? Wie leicht sind diese zu verstehen, und sind sie für die Reha-Vorbereitung hilfreich?
3) Versicherte am Ende der Reha:
Wie bewerten Versicherte nach einer Rehabilitation die Informationen, die ihnen vor der Reha zur Verfügung standen in Form und Inhalt? Haben sie ihren Bedürfnissen entsprochen, oder hätten sie etwas anderes gebraucht? Was?
Hintergrund / Ziele Die richtigen Entscheidungen für oder gegen eine Rehabilitationsmaßnahme treffen und eine bewilligte Reha-Maßnahme adäquat nutzen können nur die Patienten, die gut informiert sind. Für Informationen zu Leistungsarten, Leistungsträgern, persönlichen Voraussetzungen und weitere Informationen formaler Art sind in erster Linie die Reha-Träger und die gemeinsamen Servicestellen zuständig. Geht es um inhaltliche medizinische Fragen, liegt die Verpflichtung zu Information und Beratung vorrangig beim niedergelassenen Arzt.
Viele Versicherte und Patienten, aber auch ihre behandelnden Ärzte sind über die medizinische Reha nicht ausreichend informiert.
Aus den Ergebnissen dieser Studie werden Vorschläge für die Überarbeitung vorliegender Informationsmaterialien oder die Erstellung neuer Informationsmaterialien erarbeitet, wobei die von den Versicherten favorisierten Medien berücksichtigt werden.
Methodik In dieser Studie werden sowohl qualitative als auch quantitative Untersuchungsmethoden angewandt. Zunächst erfolgt eine leitfadengestütze qualitative Befragung in Form von telefonischen Interviews für Versicherte ohne Reha-Erfahrung und Versicherte mit bewilligtem Reha-Antrag, Rehabilitanden am Ende der Reha werden in Fokusgruppen zu den o.g. Fragestellungen befragt. Aus den Ergebnissen des qualitativen Studienteils werden unter Einbindung von Experten die Inhalte für eine standardisierte schriftliche Befragung für jede einzelne Versichertengruppe entwickelt.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 1.800)
   Befragung telefonisch  (Stichprobengröße: 24)
   Gruppendiskussion/Fokusgruppe  (Stichprobengröße: 36)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 67 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 12.08.2015