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Patientenbefragung in den von der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. zertifizierten Darmkrebszentren

 

Projektkennung VfD_13_003490
Laufzeit von 03/2013, fortlaufend
Webseitehttp://www.imvr.de/index.php?page=patientenbefragung-darmkrebszentren
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Untersuchung der patientenseitig wahrgenommenen Versorgungsqualität in Darmkrebszentren, die nach den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert werden
Hintergrund / Ziele Im Rahmen der (Re-)Zertifizierung der Darmkrebszentren nach dem Anforderungskatalog der Deutschen Krebsgesellschaft ist eine jährliche Patientenbefragung vorgeschrieben. Analog zur bundesweiten Befragung der nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) zertifizierten Brustkrebszentren wurde auch den von der DKG zertifizierten Darmkrebszentren im Jahr 2013 erstmals angeboten, an einer einheitlichen Befragung von Patientinnen und Patienten mit einer erstmaligen Darmkrebserkrankung teilzunehmen. Alle Patientinnen und Patienten, die während des aktuellen Krankenhausaufenthaltes wegen Darmkrebs operiert wurden und für die eine gesicherte Diagnose und mindestens eine postoperative Histologie vorliegt, werden in die Befragung eingeschlossen. Die Patientinnen und Patienten werden im Darmkrebszentrum kurz vor der Entlassung gefragt, ob sie bereit sind, an der Befragung teilzunehmen. Die ausgefüllten Einverständniserklärungen der Patientinnen und Patienten werden jeweils am Ende der Woche an das IMVR geschickt. Die Befragung findet in der nächsten Woche postalisch-poststationär statt, d.h. die Patientin/ der Patient bekommt den Fragebogen nach der Entlassung vom IMVR nach Hause geschickt. Die Befragung erfolgt in Anlehnung an die Total Design Methode nach Dillman. Als Befragungsinstrument kommt der Kölner Patientenfragebogen für Darmkrebs (KPF-DK) zum Einsatz. Der darmkrebsspezifische Kölner Patientenfragebogen (KPF-DK) enthält u.a. Module zur Krankenhausorganisation, zur Arzt- bzw. Pflegekraft-Patient-Interaktion, zur Information und zur Zufriedenheit. Die Daten werden anschließend im IMVR eingegeben, qualitätsgesichert und anschließend ausgewertet.

Der Befragungszeitraum erstreckt sich über acht Monate. Ziel der Befragung ist es, mittels einheitlichem Fragebogen und Befragungsdesign für Darmkrebszentren miteinander vergleichbare Daten zur patientenseitig wahrgenommenen Versorgungsqualität zu erhalten und so die Gegenüberstellung der Ergebnisse der Häuser untereinander zu ermöglichen. Die Ergebnisse geben Auskunft über die Versorgungsqualität in den Darmkrebszentren und werden zu Benchmarking-Zwecken von den Operations-Standorten genutzt. Die Befragung wird den Zentren jährlich angeboten.
Methodik Analog zur bundesweiten Befragung der nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. (DKG) zertifizierten Brustkrebszentren wurde auch den von der DKG zertifizierten Darmkrebszentren im Jahr 2013 erstmals angeboten, an einer einheitlichen Befragung von Patientinnen und Patienten mit einer erstmaligen Darmkrebserkrankung teilzunehmen. Alle Patientinnen und Patienten, die während des aktuellen Krankenhausaufenthaltes wegen Darmkrebs operiert wurden und für die eine gesicherte Diagnose und mindestens eine postoperative Histologie vorliegt, werden in die Befragung eingeschlossen. Die Patientinnen und Patienten werden im Darmkrebszentrum kurz vor der Entlassung gefragt, ob sie bereit sind, an der Befragung teilzunehmen. Die ausgefüllten Einverständniserklärungen der Patientinnen und Patienten werden jeweils am Ende der Woche an das IMVR geschickt. Die Befragung findet in der nächsten Woche postalisch-poststationär statt, d.h. die Patientin/ der Patient bekommt den Fragebogen nach der Entlassung vom IMVR nach Hause geschickt. Die Befragung erfolgt in Anlehnung an die Total Design Methode nach Dillman. Als Befragungsinstrument kommt der Kölner Patientenfragebogen für Darmkrebs (KPF-DK) zum Einsatz. Der darmkrebsspezifische Kölner Patientenfragebogen (KPF-DK) enthält u.a. Module zur Krankenhausorganisation, zur Arzt- bzw. Pflegekraft-Patient-Interaktion, zur Information und zur Zufriedenheit. Die Daten werden anschließend im IMVR eingegeben, qualitätsgesichert und anschließend ausgewertet.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse Zwischen März und Oktober 2013 konnten Daten von 186 Darmkrebspatienten aus acht Darmzentren ausgewertet werden. Die Patienten sind mit der Versorgung in den Darmzentren weitestgehend zufrieden. Im Vergleich zu den Ergebnissen der Patientinnenbefragung in bundesweiten zertifizierten Brustzentren bewerten Darmkrebspatienten die Versorgung etwas kritischer. Insbesondere in den Bereichen der Organisation der Versorgung und der psychosozialen Informationen gibt es noch Verbesserungsbedarf.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 10.07.2014