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Evaluierung Arzneimittelmanagement AOK Hessen

 

Projektkennung VfD_11_003473
Laufzeit von 03/2011 bis 09/2011
Status des Projekts abgeschlossen

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Kann eine wissenschaftlich fundierte und multimedial gestützte Informationskampagne dazu beitragen, eine effizientere und zielgerichtetere Arzneimittelnutzung bei ihren Vertragsärzten/innen zu erreichen?
Kann eine wissenschaftlich fundierte und multimedial gestützte Informationskampagne dazu beitragen, die Versorgungsqualität durch die Reduktion von Polypharmazie und Fehlverschreibungen deutlich zu heben?
Hintergrund / Ziele Die AOK Hessen hat das Ziel, eine effizientere und zielgerichtetere Arzneimittelnutzung bei ihren Vertragsärzten/innen zu erreichen und dabei die Versorgungsqualität durch die Reduktion von Polypharmazie und Fehlverschreibungen deutlich zu heben. Zu diesem Zweck wurde eine wissenschaftlich fundierte und multimedial gestützte Informationskampagne entwickelt, die über mehrere Jahre hinweg eine Verhaltensänderung bei Ärzten/innen bewirken sollte. Die Informationen drehten sich um das Thema der kritischen Arzneimittelbewertung, der Berücksichtigung von Leitlinien und der korrekten Interpretation von Studienergebnissen zu Arzneimitteln.
Das Institut HEALTH bekam den Auftrag der Evaluation der Effekte dieser Informationskampagne und führte dazu eine retrospektive, kontrollierte datenbasierte Analyse des Verschreibungsverhaltens durch, für die mehrere Millionen an Datensätzen vollständig anonymisiert mittels statistischer kovariater Verfahren untersucht wurden. Von Interesse waren zeitliche Entwicklungen innerhalb bestimmter definierter Zeiträume. Untersucht wurden dabei unterschiedliche Aspekte und Teilelemente der Informationsstrategie.
Methodik Durchgeführt wurde die Evaluation mittels einer retrospektiven, kontrollierten datenbasierten Analyse des Verschreibungsverhaltens.Mehrere Millionen Datensätzen wurden dafür vollständig anonymisiert und mittels statistischer kovariater Verfahren untersucht wurden. Von Interesse waren zeitliche Entwicklungen innerhalb bestimmter definierter Zeiträume. Untersucht wurden dabei unterschiedliche Aspekte und Teilelemente der Informationsstrategie.
Datenbasis Primärdaten
Studiendesign Kohortenstudie (retrospektiv)
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse Es konnte letztlich gezeigt werden, dass die Maßnahmen dann wirken, wenn sehr konkrete Informationen im Sinne von Verhaltensvorschlägen mehrmals vermittelt werden und diese dann lanciert werden sollten, wenn ein verwandtes Thema gerade prominent in Fachzeitschriften behandelt wird. Allgemeine Informationen und wenig konkrete Anregungen zur Verhaltensänderung verfangen dagegen keineswegs. Eine retrospektive Beantwortung einer komplexen Fragestellung, kann nur anhand großer Datenmengen erfolgen.

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 27.05.2014