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EAGER - Evaluation der Effektivität der ambulanten geriatrischen Komplexbehandlung

 

Projektkennung VfD_EAGER_14_003458
Laufzeit von 06/2014 bis 05/2016
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die primäre Fragestellung der Studie ist, ob eine präventive ambulante geriatrische Komplexbehandlung (AGKB) zu (1) einer geringeren Steigerung der Pflegestufe und/oder (2)weniger Aufnahmen im Pflegeheim führt im Vergleich zu Patienten ohne AGKB?


Von Interesse ist auch, ob die Teilnahme an der AGKB im Vergleich zu Patienten ohne AGKB zu (1) weniger Frakturen, (2) weniger Krankenhausaufnahmen, (3) Veränderungen bei unangemessener Medikation und Polypharmazie sowie (4) Kosteneinsparungen für die Krankenversicherung führt.

Hintergrund / Ziele Durch den demographischen Wandel und die gestiegene Lebenserwartung nimmt der Anteil älterer und multimorbider Menschen, die eine längerfristige ambulante oder stationäre Pflege brauchen, zu. Die Notwendigkeit einer Langzeitpflege oder die Aufnahme in ein Pflegeheim geht häufig mit einer reduzierten Lebensqualität einher. Aus diesem Grund ist es ein wichtiges Ziel, den Bedarf an Langzeitpflege für Ältere durch präventive Maßnahmen zu minimieren oder hinauszuschieben. Die ambulante geriatrische Komplexbehandlung (AGKB), die von der AOK Nordost im Rahmen selektiver Verträge der integrativen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt wurde, bietet eine wohnortnahe ambulante Intervention zur Sturzprävention. Krankenhaus- oder Pflegeheimaufnahmen soll dadurch vorgebeugt und die Lebensqualität verbessert werden. Bisher wurden die Effekte der AGKB jedoch noch nicht ausreichend wissenschaftlich dargestellt. Ziel der Studie ist es, die Effektivität und Nachhaltigkeit der AGKB zu evaluieren.
Methodik Zur Beantwortung der primären und sekundären Fragestellungen wird ein Fall-Kontroll-Design gewählt. Die Auswahl vergleichbarer Patienten für die Kontrollgruppe erfolgt durch Propensity-Score-Verfahren. Zur Analyse der Daten werden etablierte Regressionsverfahren (Cox-Regression, logistische Regression) und Competing-Risk-Modelle eingesetzt. Für die Kostenanalysen werden GEE (generalized estimation equation)-Modelle verwendet.
Datenbasis Primärdaten
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Fall-Kontroll-Studie
Quasi-experimentelle Untersuchung
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 70 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 13.05.2014