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NuV - Health Literacy bei älteren Menschen mit geistiger Behinderung

 

Projektkennung VfD_NuV_12_003418
Laufzeit von 12/2012 bis 12/2015
Webseitehttp://www.forschungskooperation-nuv.de/index.php/de/projekte/b-gesundheitskompetenz-und-selbstmanagement/b3-1
Status des Projekts laufend
GesamtprojektForschungsverbund NuV – Nutzerorientierte Versorgung bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit
ProjektkuerzelNuV

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie stellt sich die Health Literacy bei älteren Menschen mit geistiger Behinderung aus der Nutzerperspektive dar?

Hintergrund / Ziele Ziel dieses Vorhabens ist es, Erkenntnisse zur Health Literacy (HL) von älteren Menschen mit geistiger Behinderung zu gewinnen. Verursacht durch den demografischen Wandel und das veränderte Alters- und Morbiditätsspektrum sind gesellschaftliche Probleme entstanden, die das Gesundheits- und Pflegesystem vor große Herausforderungen stellen. Die in diesem Zusammenhang entstandene Debatte, sowie die internationale Forschungsliteratur machen immer mehr deutlich, dass eine Stärkung der Health Literacy gerade in vulnerablen Gruppen einen Pflegebedarf verhindern bzw. hinauszögern kann. Besonders ältere Menschen mit einer geistigen Behinderung weisen aufgrund geringer gesundheitsbezogener Selbstständigkeit und hoher Morbiditätsraten einen besonders hohen potentiellen Pflegebedarf auf. Deshalb stellt die Förderung einer adäquaten HL in dieser Bevölkerungsgruppe eine zentrale gesellschaftliche- und gesundheitspolitische Aufgabe dar. Bislang wurden ältere Menschen mit geistiger Behinderung in der national, wie international geführten Debatte um Health Literacy nicht miteinbezogen, was zu einem deutlichen Desiderat in der Forschungsliteratur geführt hat.

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Nutzer- und Gesundheitskompetenz der Menschen mit geistiger Behinderung in einem hohen Lebensalter zu erfassen, zu interpretieren und Potentiale zu erkennen. Dadurch sollen zielgruppenspezifische Konzepte zur Förderung der Health Literacy von Menschen mit geistiger Behinderung in einem hohen Lebensalter entwickelt werden. Daraus können sich Konsequenzen für die Bereitstellung bedarfsgerechter pflegerischer Versorgungsangebote sowie für den Aufbau geeigneter Informations- und Beratungsstrukturen ergeben.
Methodik In dieser qualitativen Forschungsarbeit werden leitfadengestützte Interviews durchgeführt. In die Untersuchung werden Menschen mit geistiger Behinderung in einem Alter von über 60 Jahren einbezogen. Eine gute Sprachfähigkeit und die Voraussetzung für ein eigenständiges Handeln sind eine Voraussetzung für die Interviews.

Eine Auswertungsmethode wird im weiteren Vorgehen der Untersuchung festgelegt. Die Daten werden als spezielles verbales Material betrachtet, das entsprechend analysiert werden muss. Die Ergebnisse der Datenauswertung werden mit den Untersuchungsergebnissen zur Health Literacy bei älteren Menschen mit chronischer Krankheit (Projekt B3.2) verglichen.
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie

Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 45 bis 100 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 08.08.2014