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DREAM - Verbesserung der Antibiotikaversorgung im zahnärztlichen niedergelassenen Bereich mit dem Ziel der Prävention und Reduktion von antibiotikaassoziierten bakteriellen Resistenzen

 

Projektkennung VfD_DREAM_12_003162
Laufzeit von 04/2012 bis 03/2015
Webseitehttp://allgemeinmedizin.med.uni-rostock.de/index.php?id=119
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Es wird untersucht, ob sich mittels einer multifacettierten, edukativen Intervention das Antibiotika-Verordnungsverhalten in der zahnärztlichen Primärversorgung nachhaltig in Richtung eines rationalen Verordnungsverhaltens beeinflussen lässt.
Hintergrund / Ziele Die Verordnung von Antibiotika stellt Zahnärzte vor komplexe Entscheidungen. So sind Indikation, Wahl des Arzneistoffes und Behandlungsdauer nicht immer klar definiert. Im Verlauf des Projektes wird auf Basis von interventionellen Konzepten, deren nachhaltige Wirksamkeit bereits im allgemeinmedizinischen Setting belegt ist, eine Intervention modelliert, die auf das Umfeld und die Bedingungen der primärärztlichen Zahnmedizin in Deutschland zugeschnitten ist. Dabei geht es in erster Linie um die Verbesserung der (zahn-) medizinischen Entscheidungsfindung in Bezug auf die Verordnung von Antibiotika, jedoch nicht um eine Senkung der Antibiotikaverordnungen „um jeden Preis“. In Einzelfällen kann dies auch zu zusätzlichen Antibiotikaverordnungen führen, in der Summe aber – so die Arbeitshypothese – zu einer messbaren Reduktion des Antibiotika-Gesamtverordnungsvolumens.
Methodik In der ersten Phase des Projektes wird mittels qualitativer Forschungsmethoden (Interviews und Fokusgruppendiskussionen) analysiert, wo sich bei niedergelassenen Zahnmedizinern spezifische Barrieren, aber auch Potentiale zur Optimierung der Antibiotikaverordnungen finden. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage zur Integration bestehender Interventionsbausteine bzw. für die Neuentwicklung spezifischer Interventionselemente.
Die so erarbeitete Intervention mit den Bestandteilen Konsensusfindung, Kommunikationstraining und Verordnungsfeedback wird anschließend in einer cluster-randomisierten, kontrollierten Studie (RCT) auf Effektivität getestet werden.
In einer Subgruppe von Patienten mit der Diagnose odontongene Infektion/Abszess werden zusätzliche Patientencharakteristika erfasst und mikrobiologische Untersuchungen zur bakteriellen Mundflora und zu bakteriellen Resistenzen durchgeführt.
Datenbasis Primärdaten
Studiendesign Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 20.05.2015