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Eine psychoedukative Gruppenintervention zur Förderung der Patientenkompetenz: Eine multizentrische Evaluationsstudie

 

Projektkennung VfD_13_003085
Laufzeit von 03/2013 bis 03/2016
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Folgenden Fragestellungen stehen im Mittelpunkt:
Welche Effekte hat die psychoedukative Gruppenintervention zur Förderung der Patientenkompetenz für Patientinnen mit Mamma- und Patienten mit Prostatakarzinom unter Berücksichtigung von geschlechts- und tumorspezifischen Besonderheiten im Vergleich zur Standardversorgung im Hinblick auf das Zielkriterium Patientenkompetenz?

Wie lassen sich durch die Gruppenintervention spezifische Merkmale der Patientenkompetenz beeinflussen?

Inwieweit erweisen sich die durch die Gruppenintervention erzielten Effekte mittelfristig als stabil?

Inwieweit wird durch die Gruppenintervention die Patientenzufriedenheit sowie die Lebensqualität verbessert?

Welche soziodemografischen sowie medizinischen Merkmale beeinflussen den Erfolg der psychoedukativen Gruppenintervention?
Hintergrund / Ziele Die Schulung wurde in den letzten Jahren am Institut für Reha-Forschung und Prävention der Klinik für Tumorbiologie an der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Weis erarbeitet. Die Entwicklung psychoedukativer Interventionen für Tumorpatienten bildet einen wesentlichen Schwerpunkt der Psychoonkologie und hat im Laufe der letzten Jahre an Bedeutung gewonnen (BMG 2010). Aktuell fordert der nationale Krebsplan (NKP) die Entwicklung und Erprobung psychoedukativer Interventionen zur Förderung der Patientenkompetenz. Ziel der vorliegenden Studie ist es, eine solche Intervention im Rahmen eines ambulanten Settings zur Verfügung zu stellen, die Patientinnen und Patienten psychoonkologische Unterstützung bietet und ihre Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung, der Behandlung sowie möglichen Behandlungsfolgen (Bitzer et al. 2009) stärkt. Die Intervention wird exemplarisch für Patientinnen mit Mammakarzinom und Patienten mit Prostatakarzinom evaluiert.
Methodik Die Studie folgt einem randomisiert-kontrollierten Wartegruppendesign. Hierbei erhält zunächst eine „Sofortgruppe“ das spezifische Gruppeninterventionsprogramm. Patientinnen und Patienten der „Warte-“ bzw. Kontrollgruppe erhalten das Interventionsprogramm zeitlich verzögert (6-8 Wochen).
Entsprechend der Zielsetzung wird die Studie in verschiedenen Einrichtungen der onkologischen Behandlung durchgeführt, um mögliche zentrenspezifische (Selektions-)Effekte zu vermeiden und die Datenerhebung ökonomisch durchzuführen. Die Rekrutierung der Teilnehmenden erfolgt über die kooperierenden ambulanten Versorgungseinrichtungen.
Vorgesehen sind drei Erhebungszeitpunkte: (T1) Zu Beginn, d.h. bei Studieneinschluss und vor der Schulung, (T2) Sofortgruppe direkt nach der Intervention / Wartegruppe 6-8 Wochen nach der ersten Befragung, (T3) 6-8 Wochen nach der zweiten Befragung. Die Erhebung erfolgt jeweils in Form einer standardisierten schriftlichen Befragung, die zu (T1) auch Erhebung medizinischer Daten beziehungsweise zu (T3) den medizinischen Verlauf umfasst.
Darüberhinaus werden im Rahmen der Prozessevaluation die einzelnen Schulungseinheiten mittels kontinuierlicher schriftlicher Befragung evaluiert.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 356)
   paper-pencil Befragung  (Stichprobengröße: 356)
Studiendesign Randomisierte kontrollierte Studie (RCT)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 99 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 07.10.2013