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ZuVerSicht - Zugangs- und Verlaufseinschätzung zur orthopädischen und psychosomatischen Rehabilitation aus Sicht von Rehabilitationsärzten und -psychologen sowie Rehabilitanden aus der Region Mitteldeutschland

 

Projektkennung VfD_ZuVerSicht_12_003053
Laufzeit von 04/2012 bis 11/2013
Webseitehttps://www.medizin.uni-halle.de//index.php?id=455
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Die Studie untersucht, ob und ggf. wie für Rehabilitanden mit orthopädischer Hauptindikation und psychischen Beeinträchtigungen sowie für Rehabilitanden mit psychosomatischer Hauptindikation und muskuloskelettalen Beschwerden der Bedarf für entsprechende Rehabilitationsleistungen identifiziert wird und zum anderen, wie bei bestehendem Bedarf die Interventionszuweisung und -umsetzung in den Kliniken erfolgen. Dabei sollen Differenzierungsmerkmale und Entscheidungsprozesse für die Zuweisung der Rehabilitanden identifiziert werden, die primär in der orthopädischen bzw. psychosomatischen Rehabilitation aufgenommen werden. Sowohl die Perspektiven der Rehabilitanden als auch die der leitenden Ärzte und Psychologen sollen erfragt und beurteilt werden. Schließlich werden aus Rehabilitandensicht der Gesundheitsstatus und der sozialmedizinische Verlauf bis sechs Monate nach Entlassung sowie das Leistungsinanspruchnahmeverhalten und die Zufriedenheit mit der Rehabilitation erfasst, um Aussagen über die Passung der erfolgten Rehabilitation zu treffen.
Hintergrund / Ziele Ziel dieser Studie ist es, detaillierte Erkenntnisse über die Zuweisungssteuerung, die Bedarfsermittlung und den Verlauf orthopädischer und psychosomatischer Rehabilitationsleistungen sowie körperlicher, psychischer und sozialmedizinischer Beeinträchtigungen der Rehabilitanden zu gewinnen, um Optimierungsmöglichkeiten für die Praxis abzuleiten. Dazu werden das externe und interne Zuweisungs-verhalten, die Versorgungsstrukturen und -prozesse von Rehabilitationskliniken mit Belegung der DRV Mitteldeutschland, die sowohl orthopädische als auch psychosomatische Leistungen in einem Hause anbieten, sowie die Krankheitsverläufe der Rehabilitanden analysiert. Daraus lassen sich Erkenntnisse zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität gewinnen und zugleich den identifizierten Bedarfen und Krankheitsverläufen der Rehabilitanden gegenüberstellen.
Methodik Für diese Studie werden zur Beantwortung der Fragestellungen zwei Forschungsmethoden im Sinne eines Mixed-Method-Designs kombiniert: Zum einen werden telefonische Experten-interviews (Ein-Punkt-Erhebung) mit leitenden Ärzten und Psychologen der kooperierenden Kliniken durchgeführt und zum anderen erfolgt eine prospektive quantitative Längsschnitterhebung bei Rehabilitanden mit standardisierten Fragebögen zu drei Messzeitpunkten (Reha-Beginn, Reha-Ende und 6-Monats-Katamnese). Die Notwendigkeit der Kombination qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden ergibt sich aus dem Ziel der detaillierten Erkennt-nisgewinnung durch Integration der verschiedenen Perspektiven.
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: 500)
   Befragung online  (Stichprobengröße: 500)
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 12)
Sekundärdaten
   Rentenversicherung  (Stichprobengröße: 500)
Studiendesign Kohortenstudie (prospektiv)
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 63 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 06.05.2013