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Evaluation der Hausarzt-zentrierten Versorgung (HzV) in Thüringen

 

Projektkennung VfD_12_002190
Laufzeit von 05/2012 bis 12/2015
Webseitehttp://www.allgemeinmedizin.uni-jena.de/content/forschung/hzv_evaluation/index_ger.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wird das Modell der hausarzt-zentrierten Versorgung in Thüringen (AOK PLUS)den folgenden Zielen gerecht:
1.Umsetzung einer flächendeckenden hausarztzentrierten Versorgung im Sinne des §73b SGB V
2.Verbesserung der Behandlungskoordination
3.Verbesserung der Pharmakotherapie
4.Reduktion der Versorgungskosten
5.Zufriedenheit der am Vertrag teilnehmenden Versicherten
6.Zufriedenheit der am Vertrag teilnehmenden Hausärzte
7.Einsatz von Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis (VERAH)
Hintergrund / Ziele Hausarztzentrierte Versorgung (HzV) beschreibt ein medizinisches Versorgungskonzept, in dem ein Hausarzt als erste Anlaufstelle für den Patienten fungiert und dessen Behandlung langfristig und über die verschiedenen Versorgungssektoren hinweg koordiniert. Er nimmt damit die Funktion eines Lotsen wahr. Eine sektorübergreifend koordinierte Behandlung kann eine verbesserte und insgesamt kostengünstigere Versorgung hausärztlich betreuter Patienten bewirken.

In Thüringen haben die Versicherten der AOK PLUS seit dem 01.01.2011 die Möglichkeit, an einem HzV-Modell teilzunehmen. Der HzV-Vertrag wurde zwischen der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen und dem Thüringer Hausärzteverband e.V. in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen geschlossen und ist als Zusatzvertrag („add-on“) zur Regelversorgung angelegt.

Kooperationspartner:
Univ.-Prof. Dr. Jürgen Wasem, Lehrstuhl für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen (Modul 1)
Methodik Die Evaluation erfolgt im Rahmen von 2 Modulen:
Modul 1: kontrollierte Quer- und Längsschnittstudie auf der Basis von Routinedaten
Modul 2: Querschnittsstudie auf der Basis postalischer Befragungen von Versicherten und Hausärzten
Datenbasis Primärdaten
   Befragung postalisch  (Stichprobengröße: k.A.)
Sekundärdaten
   Krankenkassen - GKV  (Stichprobengröße: k.A.)
Studiendesign Querschnittstudie
Längsschnittstudie
Fall-Kontroll-Studie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen von 18 bis 100 Jahre
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 17.02.2015