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Gesundheitsförderung und Prävention durch bewegungsfördernde Interventionen in der stationären Langzeitversorgung

 

Projektkennung VfD_12_002144
Laufzeit von 08/2012 bis 09/2013
Webseitehttp://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/ag6/projekte/bewegungsfoerderung.html
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Ziel des Projektes war es, einen Beitrag zur Gesundheitsförderung in der stationären Langzeitversorgung zu leisten. Hierzu wurde der aktuelle Stand der Literatur zur Bewegungsförderung der Nutzer der stationären Langzeitversorgung aufgearbeitet, analysiert, bewertet und in einer Interventions- und Projektdatenbank strukturiert dargestellt. Mit dieser Datenbank und dem darauf abgestimmten Kurzassessmentinstrument konnten bewegungsfördernde Interventionen und Interventionskonzepte identifiziert werden, deren Anwendung angesichts der gegebenen Ressourcen und Gesundheitssituation der Nutzer gewinnbringend und praktikabel zu sein verspricht.
Hintergrund / Ziele Zu den Nutzern der stationären Langzeitversorgung in Deutschland gehören überwiegend hochaltrige, multimorbide und pflegebedürftige Menschen. Häufig kommen sie erst in Spätphasen chronischer Erkrankungen in die Einrichtungen und befinden sich in einer vulnerablen und gesundheitlich fragilen Situation. Viele von ihnen leiden unter mehrfachen dauerhaften körperlichen und auch kognitiven Funktionseinbußen. Trotz ihrer fragilen Gesundheitssituation verfügen aber auch hochaltrige und pflegebedürftige Menschen über gesundheitliche Potenziale, die es durch Gesundheitsförderung und Prävention zu stärken gilt. Maßnahmen zur Bewegungsförderung kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Bislang liegen jedoch nur wenige evidenbasierte und evaluierte Konzepte vor.
Methodik Zunächst erfolgte eine systematische Recherche der nationalen und internationalen Literatur zu den Themen Bewegungs- und Mobilitätsförderung für Nutzer der stationären Langzeitversorgung. Darauf aufbauend wurden kriteriengestützt Interventionskonzepte identifiziert, die für die Nutzer der pflegerischen Langzeitversorgung geeignet sind. Sie wurden in einem dritten Schritt strukturiert aufgearbeitet und in eine Interventions- und Projektdatenbank eingespeist. Parallel dazu wurde ein Assessmentinstrument entwickelt, mit dessen Hilfe die körperlichen und kognitiven Voraussetzungen einzelner Bewohner zur Teilnahme an bewegungsfördernden Interventionen ermittelt werden können. Im Rahmen des Projektes erfolgte eine Erprobung dieses Kurzassessments mit dem Ziel, dessen praktische Anwendbarkeit und den mit der Nutzung verbundenen Erhebungsaufwand einzuschätzen.
Datenbasis In dem Projekt werden keine Daten verwendet.
Studiendesign Literaturarbeit
   Systematische Literaturrecherche
Untersuchte Geschlechter nicht untersucht
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 09.02.2015