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BIUS - Fall-Kontroll Studie zum Einfluss versorgungsbezogener Faktoren auf die antepartale Diagnose von intrauterinen Wachstumsstörungen

 

Projektkennung VfD_BIUS_12_002133
Laufzeit von 03/2012 bis 02/2015
Webseitehttp://www.bips.uni-bremen.de/projekte.php?cat=forsch&projID=445
Status des Projekts laufend

 

Projektbeschreibung

Fragestellung(en) Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass fetale Wachstumsverzögerungen während der Schwangerenvorsorge nicht entdeckt werden?
Welche Faktoren von Seiten der Gesundheitsversorgung (Praxisausstattung, Gerätequalität, Erfahrung) und von Seiten der Mutter (Alter, Rauchen, Parität, Ethnie, Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen) hängen mit einer antepartalen Nicht-Entdeckung von fetalen Wachstumsverzögerungen zusammen?
Lassen sich Hochrisikogruppen für eine späte Diagnose identifizieren?
Hintergrund / Ziele Ein zentraler Aspekt bei Ultraschalluntersuchungen in der Schwangerenvorsorge ist die Entdeckung von fetalen Wachstumsverzögerungen (SGA, IUGR). Aus früheren Untersuchungen ist bekannt, dass vorgeburtliche Wachstumsstörungen im Uterus häufig unentdeckt bleiben. Mögliche Ursachen hierfür sind bislang unzureichend untersucht. Um mögliche Qualitätsmängel in der Schwangerenvorsorge aufzudecken und zu beheben, bedarf es einer Überprüfung der berichteten Sensitivitäten und einer Untersuchung potentieller Risikofaktoren für eine antepartale Nicht-Entdeckung von IUGR.
Ziel der vorliegenden Studie ist es, die gängige Praxis der Diagnostik von fetalen Wachstumsverzögerungen abzubilden, Faktoren im Versorgungsalltag zu identifizieren, die die Entdeckung von SGA/IUGR verhindern sowie gegebenenfalls Empfehlungen für eine nachhaltige Verbesserung der antepartalen Diagnostik abzuleiten.
Methodik Die Datenerhebung der krankenhausbasierten Fall-Kontroll-Studie erfolgt in zwei Modulen: das erste Modul beinhaltet eine zweijährige, prospektive Erfassung aller Neugeborenen mit einem Geburtsgewicht unterhalb der 10. Perzentile in den kooperierenden Bremer Geburtskliniken mit anschließender persönlicher Befragung der Mütter. Ein Jahr nach Start der Rekrutierung erfolgt eine schriftliche Befragung unter allen niedergelassenen Gynäkologen/innen in Bremen und Umgebung zur gängigen Praxis des Ultraschallscreenings (u.a. zur Berufserfahrung, erlangte Zertifikate für Sonographie, Qualität der verwendeten Ultraschallgeräte, Anzahl der durchgeführten Sonographien pro Jahr und Art der Praxis).
Datenbasis Primärdaten
   Interview (Face to face)  (Stichprobengröße: 260)
Studiendesign Fall-Kontroll-Studie
Untersuchte Geschlechter weiblich und männlich
Untersuchte Altersgruppen nicht untersucht
Ergebnisse --

Forschende und kooperierende Einrichtungen

Projektverantwortliche

Förderung

Veröffentlichungen

Schlagwörter

 

Stand: 19.04.2013